goto content

Häufigste Suchanfragen


Haus (Hanok)
print


Hanok

Foto) Hanok-Dorf Jeonju

Häuser, die im traditionell koreanischen Stil gebaut werden, nennt man „Hanok“. Allgemein gibt es diese traditionellen Häuser mit einem Dach aus Ziegeln (genannt giwajip) oder aus Stroh (genannt chogajip), und früher wohnten Edelmänner in den Häusern mit Ziegeldächern, während zumeist Bürgerliche in Häusern mit Strohdach lebten. Auch heute noch gibt es viele Menschen, die noch in Hanok-Häusern leben, wobei diese Häuser oft mit modernen Einrichtungen ergänzt wurden.

Foto) Strohdach-Häuser im Volkskundedorf Naganeupseong

Hanoks haben zwei große Vorteile, die sie auch zu etwas ganz Besonderem machen. Zum einen gibt es das einzigartige Heizsystem ondol, bei dem der steinerne Boden mit Feuer erhitzt wird. So kann das ganze Zimmer gewärmt werden und vor allem im Winter vor Kälte schützen. Aufgrund der sogenannten ondol-Kultur sitzen oder schlafen auch heutzutage noch viele Koreaner auf dem Boden, weswegen vor dem Betreten eines koreanischen Hauses die Schuhe ausgezogen werden müssen.

Foto) Umweltfreundliche Hanok-Häuser

Die zweite Besonderheit ist die Umweltfreundlichkeit der Hanoks. Die Erde, Stroh, das Holz und das Papier, die für den Bau benötigt werden, sind frei von Chemikalien und bieten somit eine gute und gesunde Umgebung. Während das Holz für das Dach, den Sparren, die Türen, Fenster und den Fußboden genutzt wird, besteht die Wand aus einer Mischung von Stroh und Erde. An die Türen und Fenster wird ein aus einer Art Holzpaste hergestelltes Papier geklebt. Da alle Baumaterialien für Hanoks aus der Natur gewonnen werden, ist die Durchlüftung der Gebäude hervorragend.

Für Touristen gibt es die Möglichkeit, bei einer Reise nach Korea die Hanoks selbst zu erleben: in den Hanok-Dörfern in Jeonju und Bukchon im Dorf Hahoe in Andong, sowie im Hanok-Dorf Namsangol, im Volkskundedorf Naganeupseong und mehr.

Stand: 21.08.2019


Service

Zum Seitenanfang