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Umschrift (Romanisierung)
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Umschrift (Romanisierung)
Umschriftsystem ("Romanisierungstabelle")

Die Umschrift des Koreanischen
(Proklamation des Ministeriums für Tourismus und Kultur Nr. 2000-8)

1. Grundprinzipien der Umschrift

  (1) Die Umschrift basiert auf der Standardaussprache des Koreanischen
  (2) Symbole werden so weit wie möglich vermieden.

2. Zusammenfassung der Umschrift

  (1) Vokale werden wie folgt transkribiert:
 
- Einfache Vokale
- Diphthonge

  Anmerkung 1 : wird als ui transkribiert, selbst wenn es wie ausgesprochen wird.

  Anmerkung 2 : Vokallängen werden in der Umschreibung nicht berücksichtigt.


  (2) Konsonanten werden wie folgt umgeschrieben.

- Plosive


- Affrikate - Frikative

- Nasale
- Liquide


  Anmerkung 1 : Die Laute und werden als g,d und b transkribiert, wenn sie vor einem Vokal auftauchen. Sie werden k,t und p umgeschrieben, wenn ein weiterer Konsonant folgt oder sie den Schluss der Endsilbe bilden.

Beispiele:

  Anmerkung 2 : wird als r transkribiert, wenn ein Vokal folgt und als l, wenn ein Konsonant folgt oder es das Ende der letzten Silbe bildet. Die Kombination wird als ll transkribiert.

Beispiele:

 

3. Spezielle Bestimmungen für die Umschrift

  (1) Wenn die koreanischen Lautwerte sich wie in den nachfolgenden Beispielen ändern, ändert sich auch die Umschrift entsprechend.

    a. Konsonantenassimilation

Beispiele:

    b. Epenthetische Kombination von und

Beispiele:

    c. Palatalisierung

Beispiele:

    d. Zusammenstoß von und mit

Beispiele:

  Aber: Aspirierte Laute werden nicht berücksichtigt, wenn in einem Nomen das auf ein
   oder , stößt

Beispiele:

  Anmerkung : Glottale werden nicht berücksichtigt, wenn Morpheme zusammengestellt werden.

Beispiele:


  (2) Wenn die Aussprache von Silben verwechselt werden kann, darf ein Bindestrich gesetzt werden.

Beispiele:


  (3) Bei Namen wird der erste Buchstabe groß geschrieben.

Beispiele:


  (4) Personennamen werden folgendermaßen geschrieben: Zunächst der Familienname, dann eine Leerstelle und der Vorname. Eigentlich werden die Silben in den Vornamen nicht mit einem Bindestrich gekennzeichnet, es ist jedoch erlaubt.

Beispiele:

    (5) Assimilierte Lautänderungen werden bei den Silben der Vornamen nicht transkribiert.

Beispiele:

    Die Umschrift von Nachnamen wird an anderer Stelle erörtert werden.


  (5) Administrative Einheiten wie , und sind als do, si, gun, gu, eup, myeon, ri, dong, und ga, umzuschreiben und mit einem vorangestellten Bindestrich als solche zu kennzeichnen.
Assimilierte Lautänderungen am Bindestrich sind in der Umschrift nicht zu berücksichtigen.

Beispiele:

  Anmerkung : Die Bezeichnungen für administrative Einheiten wie können weggelassen werden.

Beispiele:


  (6) Namen von geographischen Merkmalen, Kulturstätten und durch Menschenhand erschaffene Gebäude werden ohne Bindestrich geschrieben.

Beispiele:


  (7) Personennamen und Namen von Firmen behalten ihre eigene Schreibweise bei.


  (8) Wenn es notwendig ist, transkribiertes Koreanisch wieder in die Hangeul-Schrift umzuschreiben, wie z.B. bei akademischen Artikeln, hält sich die Umschrift strikt an die Schreibweise und nicht die Aussprache. Jeder Hangeul-Buchstabe wird, wie in Sektion 2 erklärt, romanisiert, bis auf und , welche immer als g, d, b und l transkribiert werden. Wenn ㅇ keinen Lautwert hat, wird es durch einen Bindestrich ersetzt. Ein Bindestrich ist auch zulässig, wenn man die einzelnen Silben kenntlich machen will.

Beispiele:
Umschriftsystem ("Romanisierungstabelle")





* 'Final' bezieht sich auf die Endposition eines Lautes in einer koreanischen Silbe.
'Initial' bezieht sich auf die Anfangsposition eines Lautes in einer koreanischen Silbe.
Wenn der Endlaut einer Silbe von einem Anfangslaut gefolgt wird, ändert sich bei einer geringen Anzahl der Fälle die Phonetik beider oder eines der beiden Laute, wie hier demonstriert.

Beispiele




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