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Insa-dong
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Insadong und die Umgebung waren zu Zeiten der Joseon-Dynastie (1392-1910) die bevorzugten Wohngebiete der Beamten, der erweiterten Königsfamilie und der Aristokratenklasse (Yangban). Die Antik- und Kunstläden, die während der japanischen Besatzung Koreas hier entstanden, boten vor allem Gebrauchsgegenstände der Oberklasse an, Gegenstände die im Lauf der Zeit zu Sammlerstücken wurden. Seither haben sich in Insadong Dutzende von Kunstgalerien und Antiquitätenläden angesiedelt. Die engen Straßen und Gassen des Bezirks führen von einer
Hauptstraße in alle Himmelsrichtungen. Bevor Sie die verwinkelten Gassen und Straßen von Insadong erkunden, sollten Sie sich an einer der Touristeninformationsstellen, in der Mitte und an den beiden Enden der Hauptstraße, einen kostenlosen Stadtplan des Bezirks besorgen.
Antiquitäten
In Insadong befinden sich 41% aller Antiquitätenläden des Landes. Hier werden durchweg nur hochwertige Antiquitäten angeboten, angefangen von antiken Gemälden, über Keramik-, Metall- und Holzwaren, bis hin zu alten Möbeln und einer Vielzahl koreanischer Gebrauchsgegenstände. Vor allem das Angebot an Keramikwaren ist in Insadong überwältigend. Viele Antikläden haben sich auf bestimmte Waren spezialisiert: Im Tongmungwan findet man vor allem alte Dokumente, Godosa bietet antike Gebrauchsgegenstände an, im Dongmundang und Gonghwarang kann man Materialien für Kaligraphie kaufen und Naraksilu und Gayajae sind berühmt für ihr reiches Angebot an alten Möbeln. In Insadong ist auch das Haedonggodoja Forschungsinstitut für Keramik untergebracht.
Kunstgalerien
Kunstgalerien ließen sich in Insadong seit den 70er Jahren nieder und derzeit gibt es rund 70 Galerien in diesem Bezirk. In Insadong werden moderne und antike Stücke sowohl ausgestellt, als auch verkauft. Die Preise bewegen sich zwischen einigen Euro bis über die Zehntausend hinaus. Die Galerien veranstalten viele Ausstellungen und sind Treffpunkte koreanischer Künstler. Das Insa Art Center und die Gyeongin Art Gallery sind die bekanntesten Galerien in Insadong.
Hanbok (koreanische Nationaltracht), Keramik, Handarbeiten und Souvenire
Die meisten Hanbok-Läden in Insadong verkaufen modernisierte Versionen der Nationaltracht des Landes, Hanbok. Eine volle Hanbok-Tracht kostet in der Regel um die 200 Euro, doch sind auch hier dem Preis (fast) keine Grenzen gesetzt. Jilgyeongi Uriot ist ein berühmter Laden für Hanbok. Keramikartikel sind ein weiterer Renner in Insadong. Gute Produkte haben eine saubere Farbe und einen klaren Klang, wenn man sie mit dem Finger anschlägt. Bagyeongsugyo ist ein bekannter Keramikladen, den selbst die englische Königin Elizabeth besuchte. Wenn ihnen ein Hanbok oder Keramikwaren zu teuer sind, gibt es noch eine reiche Auswahl an traditionellen Gebrauchsgegenständen zu günstigen Preisen. Uri Segye, Sori Hana und Tongin Gagye sind gute Läden für Reisemitbringsel wie Geldbörsen aus Seide und Fächer oder Handy-Zubehör. Der Gana Art Shop im Insa Art Center bietet ein reiches Angebot an qualitativ hochwertigen Waren. Im Awon Gongbang findet man hauptsächlich Handwerksartikel aus Metall und National Souvenir Center und Seoul Souvenir Shop in Insadong sind auf Reiseandenken spezialisiert.
Essen und Trinken
Die meisten Restaurants in Insadong sind in der Nähe der Sudo-Apotheke angesiedelt. (Siehe Insadong-Lageplan) Die traditionell koreanischen Restaurants in Insadong bereiten Speisen vollkommen ohne künstlich hergestellte Marinaden oder Gewürze zu. Das Sanchon-Restaurant bietet dem Besucher neben einer traditionellen Tempelküche (vegetarisch) auch mehrmals täglich eine traditionelle Tanzvorführung. Das Jirisan-Restaurant ist für sein gutbürgerliches Essen bekannt, im Sadongmyeonok wird die Maultaschensuppe (Manduguk) hoch gelobt und die Spezialität im Insadong Hangari Sujebi ist klare Brühe mit Weizenknödeln (Sujebi). Das Restaurant Gaenmaeul Milbatjip ist bekannt für Nudelsuppe mit handgemachten Nudeln (Kalguksu). Yetchatjip, Gwicheon und Jeontong Dawon befinden sich in der Gyeongin-Kunstgalerie und sind gutbesuchte koreanische Teehäuser. Einen Versuch wert sind sicherlich auch Hotteok (gebratene Kuchen mit Rohrzuckerfüllung) und Kkultarae (Süßigkeiten mit Honig) von einer der vielen Imbissbuden auf den Straßen von Insadong.
[ Verkehrsverbindung und Lageplan ]
- U-Bahnlinie 1, Station Jonggak, 5 Minuten zu Fuß
- U-Bahnlinie 1, Station Jongno 3-ga, 5 Minuten zu Fuß
- U-Bahnlinie 3, Station Anguk, 5 Minuten zu Fuß





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