Die
Expo 2012 in Yeosu ist nach der Expo 1993 die zweite Weltausstellung, die in
Korea stattfindet. Das Thema in Yeosu ist „Der lebenden Ozean und die Küste“,
und die Ausstellung wird sich ganz um die drei Themen „Küstenentwicklung
und Bewahrung“, „Neue Ressourcentechnologien“ und „Kreative
Aktivitäten am Meer“ drehen. Damit steht die Ausstellung, passend
zu ihrem Ausrichtungsort, ganz im Zeichen des Ozeanes. Ozeane bedecken 70 %
der Erdoberfläche, sind Lebensraum für 90 % aller bekannten Tier-
und Pflanzenarten und spielen eine wichtige Rolle im Umweltschutz. Der Mensch
lebt schon seit Menschengedenken mit dem Ozean zusammen, ist aber insbesondere
in der jüngeren Geschichte nicht gut mit ihm umgegangen. Überfischung,
Entwicklung ohne Rücksicht auf Verluste und Verschmutzung haben zu schwerwiegenden
Problemen in den Ozeanen der Welt geführt. Die Expo 2012 in Yeosu möchte
den vergessenen Wert des Meeres wieder in Erinnerung rufen. |
Bei
der Expo 2012 in Yeosu/Korea wird es verschiedene Ausstellungen geben: den Themenpavillon,
den Korea-Pavillon, Pavillons zu verschiedenen Unterthemen, den Internationalen Pavillon, ein Aquarium und vieles mehr. Der Themenpavillon,
in dem sich alles um das Thema der Expo, das „Leben in Meer und Küste“
dreht, ist der erste Ausstellungsraum Koreas, der sich auf dem Meer befindet.
Die kleineren Themenpavillons behandeln verschiedene Themen rund um den Zusammenhang von
Mensch und Meer. Im Internationelen Pavillon stellen sich die ca. 100 Teilnehmerländer
vor und leisten ihren Beitrag zu Fragen der Koexistenz und gemeinsamen Entwicklung.
* Themenpavillon Der Themenpavillon ist ein zweistöckiges
Gebäude auf dem Meer vor dem Hauptplatz des Ausstellungsgeländes.
Das Gebäude spiegelt die fließenden Übergänge und die Weite
und Tiefe des Meeres in seiner Wellenform wider. Auf der Seite, die vom Festland
aus zu sehen ist, wird eine bewegliche Medienfassade vor allem nachts viel zu
sehen bieten. Auf der anderen Seite grenzt der Themenpavillon direkt ans offene
Meer und ist damit perfekt dazu geeignet, das Thema der Expo zu verkörpern.
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Korea-Pavillon Das Gebäude des Korea-Pavillon hat sich vom
„Taegeuk“-Symbol, der rotblauen Version des in Deutschland bekannten
Yingyangs inspirieren lassen, und symbolisiert Land und Wasser, Füllen
und Leeren in Korea. Nach Ende der Expo wird er erhalten bleiben und die Botschaft
der Ausstellung weitertragen. Außerdem soll er die traditionelle Gestalt-
und Farbästhetik vorstellen.
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Pavillons zu verschiedenen Unterthemen Diese Pavillons stellen das Oberthema
der Expo in Ausstellungen zu konkreten Unterthemen in größerer Tiefe
vor. Die Pavillons sind an vier Stellen auf dem Expo-Gelände verteilt und
behandeln die folgenden Themen: Klima & Umwelt, Maritime
Industrie und Technologie, Maritime Zivilsationen/Maritime Städte, und
Maritimes
Leben. Sie rahmen das Hafenbecken ein und verdeutlichen damit noch
einmal das Thema der Expo: Leben an Meer und Küste.
* Pavillon
zur Maritimen Industrie und Technologie Hier wird nach Wegen gesucht,
um eine „Blue Economy“ aufzubauen, die gleichzeitig die Umwelt schützt
und Arbeitsplätze schafft. Es wird gezeigt, dass maritime Industrien einen
hohen Mehrwert produzieren und viele Arbeitsplätze schaffen können.
Gleichzeitig wird die Bedeutung von maritimen Wissenschaften und Technologien
für die Zukunft der Menschheit betont. Für das Problem des zunehmenden
Mangels an Ressourcen auf dem Festland wird die Nutzung der Ozeane als Alternative
aufgezeigt. Dabei werden insbesondere Technologien zur Nutzung von Algen und
anderen Meerespflanzen näher beleuchtet. Über all diesen Themen steht
übergeordnet immer die Frage, wie man die Technologien im Einklang mit
der Natur weiterentwickeln und nutzen kann.
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Pavillon zum Maritimen Leben In diesem Pavillon wird auf den Wert des
Meeres als Lebensraum mit der größten Artenvielfalt hingewiesen und
die Bedeutung der maritimen Lebewesen und des Ökosystems Meer betont. Der
Pavillon befindet sich innerhalb des Aquariums und ist in zwei Teile aufgeteilt:
einem Teil zum Ökosystem Watt und einem zum Ökosystem Meer. |