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Stadtrundfahrt
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Eine Stadtrundfahrt ist der beste und bequemste Weg, Städte zu erkunden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der großen Städte werden auf einer einzigen Fahrt präsentiert.

Stadtrundfahrt Gyeongju

Gyeongju war die Hauptstadt des Silla-Reiches (57 v. Chr. bis 935 n. Chr), des Reiches also, das die koreanische Halbinsel am längsten von allen beherrscht hat. Als die Stadt, die für 992 Jahre Hauptstadt Sillas war, wurde sie als Gesamtes unter dem Namen „Historische Gebiete Gyeongjus” unter den Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes gestellt. Aufgrund der vielen Relikte der Silla-Zeit ist Gyeongju zudem auch als „Museum ohne Dach“ bekannt. Die Stadttouren in Gyeongju führen Sie auf verschiedenen Routen zu den bekanntesten Attraktionen wie dem Tempel Bulguksa, der Grotte Seokguram und Daereungwon (Grabanlage Cheonmachong), sodass Sie die Geschichtsstadt Gyeongju und alle ihre Reize bequem erleben können. Bitte beachten Sie, dass außer bei der Ostmeer-Route und der Nachttour-Route die Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten nicht im Preis für das Stadtrundfahrtticket enthalten sind.

  • ☞ Ostmeer-Route
    • • Route: Bahnhof Singyeongju → Tempel Golgulsa → Ausstellungshalle für traditionelle Seiden Gyeongjus (montags: Grabstätte Gwaereung) → Tempelanlage Gameunsa → Yangnam Jusangjeolli-Klippen (Straße des Wellenrauschens) → Unterwassergrab von König Munmu → Ausstellungshalle Hansuwon → Ende der Tour (Tourismuskomplex Bomun / Gyeongju Express Bus Terminal / Bahnhof Singyeongju)
    • • Abfahrtstage: täglich (keine Fahrt bei weniger als 15 Passagieren)
    • • Abfahrtsintervalle / Fahrtdauer: an 7 Tagen in der Woche mit einer Fahrt pro Tag / Fahrtdauer etwa 8 Std. und 30 Min.
    • • Abfahrtsort & Abfahrtszeit (erste Fahrt): City Tour Bushaltestelle vor dem Ausgang 1 am Bahnhof Singyeongju, 09:00 Uhr
  • ☞ Weltkulturerbe-Route
  • ☞ Silla History Story Route
  • ☞ Dorf Yangdong & Berg Namsan Route
    • • Route: The-K Gyeongju Hotel, KT Training Center, Swiss Rosen Hotel (HICO) → Dorf Yangdong → Traditioneller Markt (Seongdong-Markt) → Pavillon Poseokjeong → Tempel Sambulsa, Samneung → Borisa Sitting Buddha → Königsgrab Gyeongae → Ende der Tour (Tourismuskomplex Bomun / Gyeongju Express Bus Terminal / Bahnhof Singyeongju)
    • • Abfahrtstage: samstags (keine Fahrt bei weniger als 15 Passagieren)
    • • Abfahrtsintervalle / Fahrtdauer: an 7 Tagen in der Woche mit einer Fahrt pro Tag / Fahrtdauer etwa 7 Std. und 30 Min.
    • • Abfahrtsort & Abfahrtszeit (erste Fahrt): an der Straße vor dem The-K Gyeongju Hotels, der Lobby des KT Training Centers und dem Swiss Rosen Hotels (HICO), 10:00 Uhr
  • ☞ Nachttour-Route
  • Informationen zur Stadtrundfahrt Gyeongju
  • ☞ Ticketpreise
    - Ostmeer / Weltkulturerbe / Silla History Story / Dorf Yangdong & Berg Namsan Routen: Erwachsene 20.000 Won, Jugendliche & Kinder 18.000 Won, Kleinkinder kostenlos
    - Nachttour: Erwachsene 16.000 Won, Jugendliche & Kinder 14.000 Won, Kleinkinder kostenlos
    ※ Erwachsene (ab 20 Jahren), Jugendliche & Kinder (6-19 Jahre), Kleinkinder (unter 6 Jahren)
    ※ Der Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten und das Essen müssen extra bezahlt werden. (Bei der Ostmeer- und der Nachttour-Route sind die Eintrittspreise im Preis enthalten.)
    ※ Kinder unter 6 Jahren können kostenlos mitfahren, es wird allerdings kein Sitzplatz zur Verfügung gestellt. Sollte ein Sitzplatz benötigt werden, fällt eine Gebühr (Preis für Jugendliche & Kinder) an.
  • ☞ Eintrittspreise zu Sehenswürdigkeiten
    - Weltkulturerbe-Route: Erwachsene 14.300 Won, Jugendliche 9.800 Won, Kinder 6.800 Won
    - Silla History Story Route: Erwachsene 13.000 Won, Jugendliche 8.800 Won, Kinder 7.000 Won
    - Dorf Yangdong & Berg Namsan Route: Erwachsene 5.000 Won, Jugendliche 2.600 Won, Kinder 1.900 Won
    ※ Erwachsene (ab 20 Jahren), Jugendliche (13-19 Jahre), Kinder (7-12 Jahre)
    ※ Die Eintrittspreise zu Sehenswürdigkeiten werden am Tag der Tour bar an den Reiseleiter bezahlt.
  • ☞ Sprachen: Im Bus werden die Sehenswürdigkeiten über den zentralen Bildschirm auf Englisch, Japanisch und Chinesisch vorgestellt. Die Erklärungen des Reiseleiters werden nur auf Koreanisch angeboten.
  • ☞ Ticketkauf: Reservierungen per Internet oder Telefon sind bis um 15 Uhr am Vortag der geplanten Tour (im Falle der Nachttour bis um 16 Uhr am Tag der Tour) möglich.
  • ☞ Reservierung und Anfragen: Cheonma Tour Agency Gyeongju City Tour +82-54-743-6001 (Kor, Eng)
    ※ Wenn die Mindestteilnehmerzahl (15 Personen) nicht erreicht wird, kann die Tour abgesagt werden. In diesem Fall werden die Teilnehmer bis um 15 Uhr am Vortag der Tour benachrichtigt.
    ※ Wer am Tag der Tour seine Tickets storniert oder nicht erscheint, kann keine Rückerstattung erhalten.
  • ☞ Homepage Stadtrundfahrt Gyeongju: www.cmtour.co.kr (Kor, Eng)
    ※ Abfahrtszeiten und Routen können sich je nach Umständen vor Ort ändern.
  • ☞ Touristentelefon: +82-2-1330 (Kor, Eng, Jap, Chn, Rus, Vtn, Thai, Malay)

Wichtige Sehenswürdigkeiten

Tempel Bulguksa

Fotos) Tempel Bulguksa

Der 1995 zu einem Weltkulturerbe ernannte Tempel Bulguksa („Buddha-Landtempel“) ist der repräsentative Tempel des Silla-Reiches, gestaltet nach der Idealvorstellung eines vom historischen Buddha geschaffenen Reiches auf Erden. Der Buddhismus war in der Silla-Zeit nicht nur Staatsreligion, sondern auch Staatsphilosophie und –ideologie.

Im Gegensatz zu den späteren Tempelbauten Koreas liegt der Bulguksa auf einer künstlichen Steinplattform von über 100 Meter Länge. Der Tempel beherbergt auch heute noch viele Kulturschätze, die bekanntesten davon sicher die beiden Steinpagoden im Innenhof, Dabotap (Pagode der vielen Schätze) und Seokgatap (Pagode des Buddha Shakyamuni).

Grotte Seokguram

Fotos) Die Grotte Seokguram von innen

Die Grotte Seokguram ist eine künstliche Höhle; zunächst wurde mit Steinen die Grundform gestaltet, inklusive der schönen Kuppel, und anschließend wurde das ganze mit Erde zugedeckt. Die Grotte wurde gestaltet, um eine der schönsten Buddhastatuen in der Geschichte der buddhistischen Kunst überhaupt aufzubewahren. Der erhabene Buddha ist in perfekter Haltung mit einem geheimnisvollen Lächeln gestaltet, das einem suggeriert, er habe in diesem Moment die Erleuchtung erfahren. Die Züge sind derart detailliert aus dem grobkörnigen Granit geschlagen, dass man meint, der Buddha könnte jederzeit aufstehen. Obwohl die Grotte nur aus zwei kleinen Räumen besteht, zeigt sie doch an einem einzigen Ort die große Kunstfertigkeit der Silla-Zeit in Kunst, Architektur, Wissenschaft, Geometrie und Ästhetik.

Daereungwon (Grabanlage Cheonmachong)

Fotos) Grabanlage Daereungwon

Dieser Park im Zentrum Gyeongjus beherbergt ganze 23 Königsgräber aus der Silla-Zeit und stellt damit die größte Ansammlung von Grabhügel (fachsprachlich Tumulus) in Gyeongju dar. Aufgrund der 1.000-jährigen Vergangenheit der Gräber ist es schwierig, die dort begrabenen Personen alle zu identifizieren, und dies ist nur bei einem einzigen Grab gelungen, dem Michuwangneung (Grab von König Michu, 13. Silla-König, reg. 262-284). Das bekannteste Grab ist allerdings das begehbar gemachte Cheonmachong, dessen Name von dem Gemälde Cheonmado (Gemälde eines himmlischen Pferdes) kommt, das bei Ausgrabungsarbeiten 1973 in dem Grab entdeckt wurde. In diesem Grab wurde außerdem die bisher größte und prächtigste der Silla-Kronen gefunden, die heute bekannt ist als ein Symbol des Silla-Reiches.

Nationalmuseum Gyeongju

Fotos) Das Nationalmuseum Gyeongju von außen und innen

Bevor man in Gyeongju herumreist, ist es empfehlenswert, bereits im Voraus mehr über Silla und die Schätze dieser Epoche herauszufinden. Im Nationalmuseum Gyeongju gibt es Dauerausstellungen in Form einer geschichtlichen Galerie, einer Kunstgalerie, der Sammlung Wolji und einer Sonderausstellung, und etwa 3.000 Relikte, darunter der Nationalschatz Nr. 29, die Heilige Glocke von König Seongdeok, werden hier dauerhaft ausgestellt. Im 2. OG befinden sich vor allem buddhistische Kunstwerke, darunter auch ein Modell einer aus Holz errichteten, 9-stöckigen Pagode des Tempels Hwangnyongsa, welche 1238 durch mongolische Invasionen verbrannte.

Tempel Golgulsa

Fotos) Tempel Golgulsa

Die Hauptattraktion des Tempels Golgulsa ist die über 4 Meter hohe, in den Granitfels geschlagene Buddha-Darstellung Maaeyeoraejwasang (dt.: in Felsen eingeschnitzter sitzender Tathāgata). Obwohl die Felsen sehr steil sind, kann man die Buddhastatue dank der vielen Treppen und Geländer auch von Nahem betrachten und auch Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, werden nicht von dem Erlebnis ausgesperrt. Das Relief stammt wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert. Da über die Jahrhunderte immer mehr Details verloren gingen, wurde inzwischen Glas über die Statue gebaut, damit sie nicht mehr so von der Witterung tangiert werden kann; dies beeinträchtigt zwar den Gesamtanblick des Tempels, aber hindert Sie nicht, die schöne Kunst in Ruhe zu betrachten. Der Tempel ist zudem für sein Templestay-Programm bekannt, bei dem man Seonmudo, eine traditionelle buddhistische, meditative Kampfsportübung, erlernen kann.

Unterwassergrab von König Munmu

Foto) Unterwassergrab von König Munmu (Quelle: Cultural Heritage Administration)

Dies ist das Unterwassergrab des Silla-Königs Munmu, das auch Daewangam genannt wird und sich 200 m vom Land entfernt befindet. Das Grab ist von großen Felsen umgeben und eine Besonderheit ist, dass hier in 4 Richtungen Wasserwege verlaufen. Laut einer Legende wollte der König Munmu in der Ostsee begraben werden, um als Drache das Land zu beschützen, und so soll er eingeäschert und seine Asche an diesem Felsen verstreut worden sein. Seine Nachfahren glaubten daran, dass er als Drache wiedergeboren wurde und das Land beschützte, und nannten das Grab daher Munmudaewangneung, das Grab des großen Königs Munmu. Der Strand Bongil in der Nähe ist ein beliebter Sonnenaufgangspunkt und lockt vor allem an Neujahr zahlreiche Besucher an, die hier den ersten Sonnenaufgang des Jahres sehen möchten.

Tempel Bunhwangsa

Fotos) Steinpagode am Tempel Bunhwangsa

Der Tempel Bunhwangsa ist ein alter buddhistischer Tempel, der während der Herrschaft der ersten weiblichen Herrscherin der koreanischen Halbinsel, Königin Seondeok (27. Herrscherin von Silla, regierte 632-647), errichtet wurde. Er ist auch bekannt als der Tempel, an dem der hohe buddhistische Mönch Wonhyo verweilte. Auch wenn der Tempel und viele seiner Relikte während des Krieges verloren gingen oder beschädigt wurden, verbleiben Teile der Mojeon-Steinpagode (Nationalschatz Nr. 30) und des Brunnens Samnyongbyeoneojeong, der früher von Drachen bewohnt worden sein soll, die das Land beschützten.

Dorf Yangdong bei Gyeongju

Fotos) Dorf Yangdong

Im Dorf Yangdong können Besucher die traditionelle Kultur der Joseon-Zeit sowie die wunderschöne Natur Gyeongjus an einem Ort genießen. Das Dorf besteht heute sowohl aus noch bewohnten Hanok-Häusern als auch aus alten Häusern des Adels der Joseon-Zeit, die über 200 Jahre alt sind. Es werden außerdem verschiedene traditionelle Aktivitäten angeboten, darunter das Zubereiten von traditionellen koreanischen Gerichten, traditionelle Spiele, das Leben in einem traditionellen Haus, das Erlernen der traditionellen Etikette, während man einen Hanbok trägt, und mehr.

Palast Donggung und Teich Wolji (Anapji)

Fotos) Palast Donggung und Teich Wolji

Der Palast Donggung und der Teich Wolji sind die Überreste einer royalen Villa für den Kronprinzen des Silla-Reiches. Sie diente als Ort für Festmahle bei erfreulichen staatlichen Ereignissen oder beim Besuch wichtiger Gäste. Der von Menschenhand geschaffene Teich wurde in der Zeit des Vereinigten Silla ausgegraben und verfügt über 3 kleine Inseln in seiner Mitte. Im nordöstlichen Uferbereich wurden 12 kleine Hügel geschaffen und mit verschiedenen Bäumen und Blumen bepflanzt. Nach dem Fall des Silla-Reiches wurden Name und Geschichte dieses Ortes vergessen und die Menschen gaben ihm später den Namen Anapji, was „Ententeich“ bedeutet. In den 1980er Jahren wurde dann ein Schild mit der Aufschrift „Wolji“ entdeckt, woraus Archäologen schließen konnten, dass sein Name eigentlich Wolji war („Teich, der den Mond reflektiert“). Heute ist der Ort wieder unter seinem ursprünglichen Namen bekannt und vor allem bei Nacht ein beliebtes Touristenziel.

Stand: 15.03.2019


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