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Slow city
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Digital Korea? Eine Reise in das analoge Korea - Slowcity-Touren

Die Slowcity-Bewegung begann im italienischen Dörfchen Greve in der Region Chianti und setzt sich zum Ziel, dem durchgängig durchgeplanten Leben der Städter eine ruhigere Lebensweise entgegenzusetzen. „Slow“ soll aber nicht nur einfach das Gegenteil von „Fast“ sein, sondern sich umfassend auf alle Bereiche beziehen: Neben dem Lauf der Zeit sollen übergreifend auch Natur und Umwelt geachtet und durch dieses bewusste Umgehen mit der Umgebung auch das eigene Leben verlangsamt werden. Kurzum, in einer digitalisierten Welt die Freuden des Analogen genießen. Ein entspannter Spaziergang, Zuhören, Träumen, Warten, Schreiben, all dies sind Dinge, die vernachlässigt werden, weshalb man sich in den Slowcities bewusst um diese fast schon in Vergessenheit geratenen Tugenden kümmert.

Explorer les “villes lentes” coréennes- “un voyage analogue dans un pays hautement digital”

Aber nicht alle Städte können eine Slowcity werden; es gibt harte Kriterien: Die Einwohnerzahl muss unter 50.000 liegen, es kommen also nur kleine und mittelgroße Städte in Frage. Güter müssen in traditioneller Herstellung von Hand produziert werden und historische Stätten der Umgebung müssen bewahrt werden.

Es darf keine großen Supermärkte geben, keine Fast-Food-Läden und die örtlichen Produkte müssen auch vor Ort verkauft und konsumiert werden – nur dann kann man die offizielle Ernennung erlangen. Bis zum Frühling 2009 hatten nur 111 Städte in 16 Ländern diese Kriterien erfüllt.
Seit 2007 können sich acht koreanische Gemeinde als Slowcity bezeichnen: die Insel Jeungdo, Cheongsan-do, Jangheung, Changpyeong in der Region Damyang, Hadong, Yesan, Joan-myeon und das Jeonju Hanok-Dorf. Wenn Sie also wirklich ursprüngliche Ruhe kennenlernen möchten, kann man Ihnen nur zu einem Besuch in einer dieser 8 Gemeinden raten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

 
 

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