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Slow city
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庆南河东

庆南河东In Hadong können Sie die einzigartige Kombination von Literatur und Tee erleben. Hadong ist in ganz Korea für seinen Wildtee bekannt, der erstmals vor über 1300 Jahren hier angebaut wurde. Da dieser Tee in alten Zeiten einzig dem König präsentiert wurde, nennt man den Tee aus Hadong auch heute noch im Volksmund „Königstee“. Als erstes Teeanbaugebiet der Slowcity-Bewegung wurde der Tee zudem auch von der Weltgemeinschaft der Slowcity-Mitglieder als Spezialität anerkannt. Auch andere Gemüse- und Obstsorten wachsen hier besonders naturnah; es gibt in ganz Hadong kein einziges Gewächshaus.

庆南河东Auch die Lage ist beeindruckend schön: Vorne fließt der mächtige Seomjingang und hinten erstrecken sich die Ausläufer des Jirisan-Gebirges. Ein Ort wie geschaffen für einen Roman; dachte sich wohl auch die Grande Dame der koreanischen Literatur Park Gyeong-ni, deren standardsetzendes Epos „Toji“, eine Art koreanische Buddenbrooks, hier spielt. Um die ganze Würde des Ortes zu erfahren, sollte man sich viel Zeit lassen.


Regionale Spezialitäten Hadongs
Daebong-Khaki

Hadong gilt auch als Heimat der Daebong-Khakifrüchte. Seit Beginn der Joseon-Dynastie wurden die Früchte aufgrund ihres hervorragenden Geschmacks und der intensiven Farbe an den Königshof geliefert. Insbesondere die Kombination aus dem reinen Wasser des Seomjingangs und der frischen Bergluft scheint Früchte hier so schmackhaft zu machen.  Zudem tragen der Nährstoffreichtum der Erde und nicht zuletzt auch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht dazu bei, dass sie gut wachsen und dann auch gut zu trocknen sind. Wer einmal die hiesigen Gotgam (getrocknete Khakis) probiert hat, der wird den Geschmack schwerlich vergessen können; süß, groß und nahrhaft, das ist ein Angebot, das jährlich viele Menschen insbesondere zum Khaki-Festival im November nach Hadong zieht.

 
Wilder Grüner Tee

野生绿茶
Anstatt einfach „Grüner Tee“ zu sagen, müsste man genauer „Wildtee“ sagen, denn der Anbau macht beim Grünen Tee einen gewaltigen Unterschied. Der Tee wächst an den Hängen des Jirisan in völlig reiner Umgebung. Es werden keinerlei Pestizide, Herbizide oder sonstige chemische Mittel eingesetzt und jedes Blatt wird von Hand gezupft. Der so gewonnene Tee ist eine wahre Gesundheitsbombe: Koffein, Tanin, Aminosäuren, Mineralstoffe, Vitamine, anorganische Stoffe – all das ist im Wildtee enthalten. Koreaner wissen längst, dass Grüner Tee schlau macht und trinken ihn regelmäßig. Der Effekt für die geistige Leistungsfähigkeit stellt sich zwar erst nach längerer Zeit ein; Müdigkeit und Schlappheit sind aber sofort nach dem Trinken vertrieben.

 
Touristische Sehenswürdigkeiten
Ssanggyesa

双溪寺
Wie so viele Stätten wurde auch dieser Tempel, der ursprünglich im Jahr 723 gegründet worden sein soll, bei der japanischen Invasion Ende des 16. Jahrhunderts zerstört. Der heutige Tempel wurde aber bereits im Jahr 1632 wieder aufgebaut und wurde von der Regierung als historischer Schatz Nr. 500 registriert. An seiner Architektur lässt sich der Stil der mittleren Joseon-Dynastie nachverfolgen, es reicht aber auch ganz einfach die harmonische Bauweise zu betrachten. Zwischen den einzelnen Abschnitten des Tempels fließen kleine Bäche und die Gebäude fügen sich natürlich in die Topographie des Ortes ein. Bei Experten gilt der Ssanggyesa daher als einer der schönsten Tempel Koreas. Man geht davon aus, dass der erste Grüne Tee in Korea genau hier angebaut wurde und noch heute erinnert eine Steleninschrift daran.

 
Marktplatz von Hwagae

花开广场Im Grenzgebiet der beiden Provinzen Jeollanam-do und Gyeongsangbuk-do, zwei recht unterschiedlichen Regionen Koreas, liegt der historisch bedeutende Ort Hwagae, der heute eher ein kleines Provinznest ist. Bis zur Unabhängigkeit Koreas war der Markt jedoch einer der fünf bedeutendsten des ganzen Landes.

花开广场Von den großen Ausmaßen dieses Warenumschlagplatzes ist heute nicht mehr viel zu sehen, aber man hat sich bemüht, das Gefühl von traditioneller Marktatmosphäre wiederauferstehen zu lassen als man den Markt völlig neu überholte. Hier können normale Lebensmittel, regionale Spezialitäten, natürlich auch Grüner Tee und Kunsthandwerk zu guten Preisen eingekauft werden. Die Straße, die hier am Markt beginnt und sich bis zum Tempel Ssanggyesa erstreckt, ist zudem bekannt für ihren Kirschblütentunnel.

 
Maeam-Teefelder

梅岩茶园
Am Gemeindebüro von Akyang liegen die Teefelder von Maeam, wo seit 1963 großflächig Tee angebaut und verkauft wird. Inzwischen verwaltet bereits die dritte Generation die Felder, die aussehen wie ein großer Park. Auf mehr als 20.000m² wird Tee angebaut und besonders ins Auge fallen die Khakibäume, die hier überall zwischendurch gepflanzt wurden, damit sie mit ihrem Schatten die empfindlichen Grünteebäumchen vor der Sonne schützen.

Für die Besucher gibt es zudem immer wieder kleine Events wie z.B. Konzerte in den Teefeldern. Der „Unbemannte Teeladen“ erlaubt es den Besuchern, für eine einheitliche Gebühr von 2.000 Won ihren Tee so zu kochen wie sie es möchten; die Erlöse kommen der Nachbarschaftshilfe der Region zugute. Ebenso sehenswert ist das Teemuseum, in einem alten Anwesen aus der Kolonialzeit, in dem man an die 100 Teeschalen sehen kann, die teils bis in die Zeit der Drei Reiche zurückreichen. 

 
Das Choe-Anwesen von Pyeongsa-ri

平沙里崔参判府第Der wohl bekannteste und meistgelesene Roman Koreas, Toji (Land), von Park Gyeong-ni beginnt im Dörfchen Pyeongsa-ri im Kreis Hadong. Hier über den Reisfeldern der Gemeinde hat man dem Andenken an diesen Klassiker ein Denkmal geschaffen, indem man das Haus der Protagonistenfamilie anhand der Beschreibungen aus dem Buch aufbaute.

Vor dem Hintergrund des epischen Meisterwerks, das über 25 Jahre hinweg geschrieben wurde und mit dem sich schlängelnden Fluss Seomjingang im Vordergrund lässt es sich ganz vortrefflich entspannen. Im Frühling kann man die Kirschblüten am Flussufer bewundern und auf der anderen Seite des Flusses im Kreis Gwangyang die Pflaumenblüte. Im Oktober jeden Jahres findet am Anwesen von Choe das Toji-Kulturfest statt.  

 
Feste
Wildteefestival von Hadong

河东野生茶文化庆典
Jedes Jahr im Mai findet für etwa 5 Tage das Wildteefestival von Hadong statt, das zu einem der sehenswertesten Festivals Koreas gewählt wurde. Opernvorführungen in den Feldern, eigenhändiges Teepflücken, Teezeremonie, Walking-Touren, traditionelles Madang-Theater u.ä. sind nur einige der Attraktionen, die auf Sie warten. Höhepunkt des Festivals ist die Kostprobe des sogenannten „Tausendjahrtees“. Dieser wird von einem Meister seines Faches hergestellt, indem er vorsichtig die Blätter eines tausendjährigen Teestrauches pflückt und verarbeitet. Eine Kiste dieses Tees kostet über 7500 Euro, weshalb es eine große Ehre ist an dieser Zeremonie teilzunehmen; man wird beim Trinken sogar fürs Familienalbum abgelichtet.

 
Empfohlene Spezialitäten


推荐饮食
Die im reinen Wasser des Seomjingang gefangenen Flusskrebse und Muscheln sind ein Genuss, den man nur hier so lecker bekommt. Die Süßwassermuscheln sind kleiner als ihre Kollegen aus dem Meer, haben aber den doppelten Nährwert mit hohen Anteilen an Vitamin B und Aminosäuren. Sie werden in klarer Brühe gekocht und helfen auch vorzüglich gegen einen Kater. Auch Chamgetang, eine Flusskrebssuppe mit allerlei Gemüsen und Pilzen ist eine beliebte Spezialität. Die Brühe wird aus der Sojabohnenpaste Doenjang aufgesetzt, sodass das Gericht nicht scharf ist. Entlang der Küste des Seomjingangs gibt es viele Spezialitätenrestaurants, die diese Gerichte anbieten.

 
Verkehrsanbindung

Der Weg nach Hadong –Mit dem Zug
Hauptbahnhof in Seoul einen Zug nach Hadong nehmen (10:05 Uhr / 1 Mal täglich / Dauer: 7 Std. 40 Min. / Preis: 33.700 Won) -> Vom Hadong Bus Terminal einen Bus nach Akyang nehmen

Mit dem Bus
Vom Seoul Nambu Terminal aus einen Bus nach Hadong (07:30, 09:30, 11:30, 13:30, 15:30, 17:30, 19:30, 19:40 Uhr / 8 mal täglich /  Dauer 4 Std. 30 Min. / Preis: 26.200 Won)-> Vom Hadong Bus Terminal einen Bus nach Akyang nehmen

Reisetipps

旅行小贴士

Teefelder und Kirschblüten, Pfirsichblüten und der breite Fluss Seomjingang – der Frühling ist wahrlich die beste Zeit, um nach Hadong zu reisen. Aber natürlich ist geradezu zu dieser Zeit aufgrund der vielen Touristen das Reisevergnügen getrübt; volle Verkehrsmittel, teure Unterkünfte und Restaurants verderben die Lust am Reisen. Im kleinen Dorf Akyang können Sie preisgünstig in echten alten Anwesen, die teils bis zu 160 Jahre alt sind, übernachten. Hier können Sie auch handgetrockneten Grünen Tee probieren.

Wandern Sie doch ruhig einmal durch die Gegend; Slowcity Akyang-myeon, das Choe-Anwesen, Der Marktplatz von Hwagae, das Tee-Kulturzentrum und der Tempel Ssanggyesa sind eine wunderbare Route, für die man eine Weile zu Fuß braucht, auf der man aber die Landschaft richtig auf sich wirken lassen kann. v

 

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