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Katholischer Pilgerweg in Seoul

Eine Reise der Heilungentlang des Katholischen Pilgerwegs in Seoul

Eine Reise entlang des „Katholischen Pilgerwegs“, wo die Geschichte des Katholizismus ihre Spuren hinterließ, verspricht weniger Freude an malerischen Naturlandschaften und empfiehlt sich eher für diejenigen, die sich auf die Suche nach der inneren Schönheit begeben möchten. Die heiligen Stätten und die Kirchen auf dem Katholischen Pilgerweg dienen als Plätze für innere Meditationen und zum Gedenken an viele Märtyrer. Der Katholische Pilgerweg in Seoul besteht aus drei Routen, auf denen man beispielsweise anhand von ehemaligen Hinrichtungsplätzen oder des alten Priesterseminars einen Einblick in die Geschichte des Katholizismus in Korea gewinnen kann.

Route 1

Die Route 1 des Katholischen Pilgerwegs beginnt mit der Katholischen Kathedrale Myeong-dong und bietet zugleich eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die die über 600-jährige Geschichte der Hauptstadt Seoul voll zur Geltung bringen. Sie erstreckt sich über das Viertel Myeong-dong und den Stadtteil Jongno-gu einschließlich der Gegend um das östliche Tor Dongdaemun, die sich als Zentrum der Tradition und als beliebte Tourismusziele Seouls behaupten. Zwischen diesen Touristenattraktionen befindet sich ein Platz, an dem ursprünglich ein Polizeiamt (Jwa Podocheong) der Joseon-Ära (1392-1910) stand und viele Mitglieder der katholischen Kirche den Märtyrertod erleiden mussten, und die Katholische Kirche Jongno mit einer Gedenkhalle, in der man die Geschichte der Märtyrer verfolgen kann.

Route1
☞ Dauer: ca. 5 Stunden / Gesamtstrecke: ca. 9,6 km
☞ Verlauf der Route : Katholische Kathedrale Myeong-dong → ehemaliger Platz des Geburtshauses von Kim Beom-woo, des ersten katholischen Märtyrers → ehemaliger Platz des Geburtshauses von Lee Byeok, des Gelehrten und Katholiken der Joseon-Ära (Brücke Supyogyo) → ehemaliger Platz des Joseon-Polizeiamtes Jwa Podocheong → Katholische Kirche Jongno → Campus Songsin der theologischen Fakultät der Catholic University of Korea im Viertel Hyehwa-dong → Steinbrunnen Boreum Umul im Hanok-Dorf Bukchon → Katholische Kirche Kahoe

Katholische Kathedrale Myeong-dong

Gebaut im Jahr 1898, ist die Katholische Kathedrale Myeong-dong ein Symbol für die Glaubensfreiheit und der Mittelpunkt der katholischen Kirche Koreas. Die kleine Kapelle im Untergeschoss wurde bereits von Anfang an eingeplant, um die sterblichen Überreste der Märtyrer zu wahren. Seit 1900 wurden landesweit die Gräber der Märtyrer ausfindig gemacht, woraufhin die Überreste in die Kapelle verlegt wurden. Insgesamt sind es 9 Gräber, darunter fünf Heilige und vier Märtyrer.

  • ☞ Adresse: 74, Myeongdong-gil, Jung-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Euljiro 3(sam)-ga, Seoul Linie 2 oder 3, Ausgang 12 (7 Minuten Fußweg).
  • ☞ Webseite: http://www.mdsd.or.kr/ (Kor, Eng)

Ehemaliger Platz des Geburtshauses von Kim Beom-woo

Im Haus von Kim Beom-woo fand Ende 1784 eine Katholiken-Versammlung statt, und er selbst ging als erstes koreanisches Opfer der Katholikenverfolgung in Korea in die Geschichte ein. Nachdem er in die Stadt Danyang der Provinz Chungcheongbuk-do ins Exil ging, starb er im Jahr 1786 an Folgen der Folterung.

  • ☞ Adresse: 66, Inhyeon-dong 1-ga, Jung-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Euljiro 3(sam)-ga, Seoul Linie 2 oder 3, Ausgang 8. Gehen Sie bis zum 24-Stunden-Laden SevenEleven und biegen Sie nach links ab. Gehen Sie weiter geradeaus und am Ende der 3-Wege-Kreuzung werden Sie den Platz vorfinden.

Ehemaliger Platz des Geburtshauses von Lee Byeok (Gründungsort der koreanischen Katholischen Kirche)

Lee Seung-hoon, ein Gelehrter des Joseon-Reiches, hat als erster Koreaner in Beijing, China, die Taufe empfangen und im Winter 1784 im Haus von seinem Kollegen Lee Byeok in der Nähe der Brücke Supyogyo die erste Taufe an seine Glaubensbrüder gespendet. Lee Byeok bekam den Taufnamen Johannes. Daraufhin bildete eine Gruppe von jungen Gelehrten selbstständig eine Glaubensgemeinschaft, die erste in Korea. So wurde auf dem Platz, wo ursprünglich das Haus von Lee Byeok stand, ein Steinschild aufgestellt, um darauf hinzuweisen, dass dies „der Gründungsort der koreanischen katholischen Kirche sei, da im Jahr 1784 im Hause von Lee Byeok in der Nähe der Brücke Supyogyo die katholische Kirche in Korea ins Leben gerufen worden sei“.

  • ☞ Adresse: 105, Cheonggyecheon-ro, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Euljiro 3(sam)-ga, Seoul Linie 2 oder 3, Ausgang 2. Gehen Sie geradeaus, bis Sie den Fluss Cheonggyecheon erreichen. Überqueren Sie die Brücke Supyogyo über den Fluss, um auf die gegenüberliegende Straße zu gelangen. Wenden Sie sich nach links und nach etwa 80 m werden Sie den Platz vorfinden.

Ehemaliger Platz des Polizeiamtes Jwa Podocheong

Das Polizeiamt Jwa Podocheong war in der Zeit des Joseon-Reichs zuständig für die öffentliche Sicherheit und Kriminalitätsverhütung in den östlichen, südlichen und mittleren Gebieten Seouls und in der Provinz Gyeonggi-do. Seitdem es im Jahr 1785 im Haus von Kim Beom-woo die Katholiken-Versammlung aufgelöst hatte, bestand seine Hauptaufgabe darin, nach Mitglieder der katholischen Kirche zu fahnden. Währen der Katholiken-Verfolgung erlitten hier mehrere den Märtyrertod, jedoch existieren dazu keine genauen Angaben in schriftlicher Form. Auf dem Platz steht heute die Ortspolizei für öffentliche Sicherheit des Viertels Jongno 3(sam)-ga.

  • ☞ Adresse: Donhwamun-ro, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Jongno 3(sam)-ga, Seoul Linie 1, 3 oder 5, Ausgang 9.

Campus Songsin der theologischen Fakultät der Catholic University of Korea

Im Jahr 1855 wurde die Katholische Theologische Schule Baeron, die erste theologische Schule in Korea, errichtet, woraus sich der heutige Campus Songsin der Catholic University of Korea entwickelt hat. Hier werden die sterblichen Überreste des ersten koreanischen Priesters Kim Dae-geon bewahrt.

  • ☞ Adresse: 296-12, Changgyeonggung-ro, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Hyehwa, Seoul Linie 4, Ausgang 1. (7 Min. Fußweg)
  • ☞ Webseite: http://songsin.catholic.ac.kr/ (Kor, Eng)
  • ☞ Öffnungszeiten: Da dies ein Priesterseminar ist, wird der Zutritt normalerweise verboten. Während der Ferien wird der Campus jedoch teilweise der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Steinbrunnen Boreum Umul

Der alte Steinbrunnen in Bukchon war schon immer bekannt für sein frisches Wasser, sodass es auch im königlichen Hof verwendet wurde. Eigenartigerweise war das Wasser jeden Monat für 15 Tage trübe, worauf sich auch sein Name „Boreum“ (koreanischer Ausdruck für „15 Tage“ oder auch „Vollmond“) bezieht. Es heißt, dass auch der chinesische Priester Ju Mun-mo das Wasser für die Taufe und als Trinkwasser für den Alltag benutzte, nachdem er am 17. Dezember 1794 über den Fluss Apnokgang das Joseon-Reich erreichte und in Bukchon heimlich der Missionsarbeit nachging.

  • ☞ Adresse: 110, Gyedong-gil, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Anguk, Seoul Linie 3, Ausgang 3. (10 Minuten Fußweg)
★ Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in der Umgebung für Route 1
Myeong-dong / Fluss Cheonggyecheon / Schrein Jongmyo / Dongdaemun Design Plaza / Gwangjang-Markt / Festung Hanyangdoseong / Palast Changgyeonggung / Palast Changdeokgung und Garten Huwon

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Route 2

Im Seouler Viertel Gye-dong, wo sich heute das Hanok-Dorf Bukchon befindet, hielt der erste ausländische Missionar Ju Mun-mo seinen ersten Gottesdienst ab. Die Katholische Kirche Kahoe ist zuständig für 22 Viertel in der Umgebung des Stadtteils Jongno einschließlich Gye-dong und steht mit der antiken Atmosphäre des Hanok-Dorfs im Einklang. Die Route 2 stellt den Leidensweg dar und führt von der Katholischen Kirche Kahoe zum ehemaligen Platz von Hyeongjo (damaliger Gerichtshof im Joseon-Reich) und von U Podocheong (ein Polizeiamt im Joseon-Reich), wo viele Katholiken gefoltert und in den Tod getrieben wuden, und zum ehemaligen Platz des Gyeonggi-Verwaltungsamts im damaligen Joseon. Anschließend kommt man an der Heiligen Stätte des Märtyrertums Seosomun an, wo die meisten Katholiken durch Enthauptung den Märtyrertod erleiden mussten. Die Route endet schließlich mit der Katholischen Kirche Yakhyeon in Jungnim-dong. Ihr Gebäude ist eines der ersten Bauwerke im westlichen Stil in Korea. Sie ist zuständig für die Heilige Stätte Seosomun und ihre Umgebung, und bietet auch eine Ausstellung zur Seosomun.

Route2
☞ Dauer: ca. 3 Stunden 30 Minuten / Gesamtstrecke: ca. 5,65 km
☞ Verlauf der Route: Katholische Kirche Kahoe → Platz von Hyeongjo (Gerichtshof bzw. Justizministerium des Joseon-Reichs) → Platz des Polizeiamtes U Podocheong → Platz des Gyeonggi-Verwaltungsamts des Joseon-Reichs → Heilige Stätte des Märtyrertums & Historischer Park Seosomun → Katholische Kirche Yakhyeon in Jungnim-dong

Katholische Kirche Kahoe

Die Katholische Kirche Kahoe unterzog sich vor kurzem einer Renovierung und spiegelt die geschichtlichen und geografischen Merkmale der Gegend wider: Der Kirchenbau weist die Eigenschaften eines traditionellen Hanok-Hauses und eines westlichen Hauses zugleich auf. Im Erdgeschoss befindet sich eine Ausstellungshalle, in der man mehr über die Geschichte der katholischen Kirche in Korea und der Kirche Kahoe erfahren kann.

  • ☞ Adresse: 57, Bukchon-ro, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Anguk, Seoul Linie 3, Ausgang 2. Gehen Sie ungefähr 500 m geradeaus bis zur Galerie ZI. Gehen Sie auf die Straße gegenüber und biegen in die erste Seitengasse nach links ab. Gehen Sie ca. 80 m gerade aus und biegen Sie um das Gebäude Changgyeong Cityvil nach rechts. Nach 30 m werden Sie die Kirche erreichen. (10 Minuten Fußweg)
  • ☞ Webseite: http://www.kahoe.or.kr/ (Kor)

Ehemaliger Platz von Hyeongjo

Hyeongjo war ein staatliches Amt, das in der Joseon-Zeit für gesetzliche Angelegenheiten, Prozesse und die Vollstreckung von Strafen zuständig war. Nach der Gründung der Katholischen Kirche in Korea wurde eine Vielzahl von ihren Mitgliedern hierher verschleppt, die unter schwerwiegender Folterungen leiden mussten.

  • ☞ Adresse: 175, Sejong-daero, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Gwanghwamun, Seoul Linie 5, Ausgang 1, 7 oder 8, vor dem Sejong-Kulturzentrum

Ehemaliger Platz von U Podocheong

In U Podocheong, einem Polizeiamt des Joseon-Reichs, starben die letzten katholischen Märtyrer in Korea.

  • ☞ Adresse: 1, Cheonggyecheon-ro, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Gwanghwamun, Seoul Linie 5, Ausgang 5, vor dem Gebäude der Tageszeitung Dong A Ilbo.

Ehemaliger Platz von Gyeonggi gamyeong

Gyeonggi gamyeong diente im Joseon-Reich als Verwaltungsamt für die Ortschaft Gyeonggi. Nachdem die Katholische Kirche im Jahr 1784 in Korea ins Leben gerufen wurde, nahm die Zahl der Mitglieder in der Gyeonggi-Region stark zu. Im Jahr 1801 wurden die Katholiken in Korea einer großen Verfolgung ausgesetzt, und nach der Festnahme wurden sie hierher gebracht und gefoltert. Trotz der harten Misshandlung bekannten sie sich zum katholischen Glauben und viele empfingen noch die Taufe, bevor sie starben.

  • ☞ Adresse: 9, Saemunan-ro, Jongno-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Seodaemun, Seoul Linie 5, Ausgang 4, neben dem Eingang des Seoul Red Cross Hospital.

Historischer Park & Heilige Stätte des Märtyrertums Seosomun

Das Negeori-Plaza (Vier-Wege-Plaza) außerhalb der Heiligen Stätte Seosomun war in der Joseon-Ära ein öffentlicher Hinrichtungsplatz. Im Jahr 1984 wurden von Papst Johannes Paul II. 103 Märtyrer Koreas heilig gesprochen. 44 davon erlitten den Märtyrertod vor der Stätte, zusammen mit vielen anderen Mitgliedern der katholischen Kirche. Als Erinnerung an den grausamen Tod dieser 44 Heiligen wurde hier ein Gedenkturm errichtet, der heute von vielen Pilgern besucht wird.

  • ☞ Adresse: 5, Chilpae-ro, Jung-gu, Seoul (Sosomun Park)
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Chungjeongno, Seoul Linie 2 & 5, Ausgang 4. (ca. 615 m / 10 Minuten Fußweg)
★ Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in der Umgebung für Route 2
Hanok-Dorf Bukchon / Straße Samcheongdonggil / Palast Gyeongbokgung / Gwanghwamun Plaza / Seoul Plaza / Palast Deoksugung / Straße Jeongdonggil / Observatorium Jeongdong / Historisches Museum Seoul

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Route 3

Die dritte und längste Route, die Route 3, führt über die hügelige Gegend des Viertels Malli-dong, Mapo-gu, vorbei an Itaewon bis zum Hangang-Park. Nachdem man vorbei an der Heiligen Stätte des Märtyrertums Danggogae, wo die meisten heiligen Märtyrer ums Leben kamen, der Heiligen Stätte Waegogae, wo zehn Märtyrer jahrzentelang vergraben lagen, und der Heiligen Stätte des Märtyrertums Saenamteo, wo der Missionar und Priester Jakob Ju Mun-mo hingerichtet wurde, den Weg durch den Hangang-Park entlang fortsetzt, erreicht man die Heilige Stätte des Märtyrertums Jeoldusan. ‚Jeoldusan‘ bedeutet wortwörtlich ‚Ort der Enthaupteten‘ und weist auf das Schicksal vieler Katholiken hin. Die Gedenkhalle Jeoldusan präsentiert Gegenstände und Dokumente zur Kirchengeschichte Koreas und zieht damit viele Touristen auf Pilgerreise an.

Route3
☞ Dauer: ca. 7 Stunden / Gesamtstrecke: 13,17 km
☞ Verlauf der Route: Katholische Kirche Yakhyeon in Jungnim-dong → Heilige Stätte des Märtyrertums Danggogae → Heilige Stätte WaegogaeHeilige Stätte des Märtyrertums SaenamteoHeilige Stätte des Märtyrertums Jeoldusan

Katholische Kirche Yakhyeon in Jungnim-dong

Die Katholische Kirche Yakhyeon in Jungnim-dong wurde am 9. November 1891 von der Katholischen Kathedrale Myeong-dong getrennt und selbständig gemacht. Von der Größe her ist sie zwar kleiner als die Kathedrale Myeong-dong, rühmt sich jedoch als die älteste gotische Kirche in Korea. In der Ausstellungshalle zur Heiligen Stätte Seosomun innerhalb der Kirche stehen die Bücher und Katechismen, die die ersten Katholiken Koreas benutzten, und Dokumente von französischen Missionaren zur Schau.

  • ☞ Adresse: 447-1, Cheongpa-ro, Jung-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Chungjeongno, Seoul Linie 2 & 5, Ausgang 4. (5 Min. Fußweg)
  • ☞ Webseite: http://www.yakhyeon.or.kr/ (Kor)
  • ☞ Öffnungszeiten der Ausstellungshallte zur Heiligen Stätte Seosomun: 09:00-18:00 Uhr (montags und an nationalen Feiertagen geschlossen)

Heilige Stätte des Märtyrertums Danggogae

Die Heilige Stätte des Märtyrertums Danggogae ist bekannt für ihre drittgrößte Anzahl geheiligter Märtyrer in Korea. Am Ende der Verfolgung 1839, die ein Jahr andauerte, wurde hier zum Schluss noch eine Vielzahl von Katholiken hingerichtet. Darunter waren auch drei Mütter mit Kleinkindern, sodass die Stätte auch „Heilige Stätte der Mütter“ genannt wird.

  • ☞ Adresse: 139-26, Cheongpa-ro, Yongsan-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: innerhalb des Apartment-Komplexes Yongsan e-Pyeonhan Sesang
  • ☞ Webseite: http://www.danggogae.org/ (Kor)
  • ☞ Öffnungszeiten: 09:30-17:00 Uhr (montags bis 14:00 Uhr)

Heilige Stätte Waegogae

Auf der Heiligen Stätte Waegogae steht heute die katholische Kirche des Koreanischen Militärordinariats. Hier wurden der französische Bischof Laurent Marie Joseph Imbert, der enthauptet wurde und dessen Kopf danach in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt wurde, Priester Pierre-Philibert Maubant und Priester Jacob Honoré Chastan im Jahr 1839 während der Katholiken-Verfolgung heimlich begraben.

  • ☞ Adresse: 46, Hangang-daero 40-gil, Yongsan-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Sinyongsan, Seoul Linie 4, Ausgang 1. (5 Min. Fußweg)
  • ☞ Webseite: http://www.gunjong.or.kr/ (Kor)

Heilige Stätte des Märtyrertums Saenamteo

Wenn man mit der Seouler U-Bahn Linie 1 an der Station Yongsan vorbeifährt, erblickt man ein großes Hanok-Haus: die Gedenkkirche der Heiligen Stätte Saenamteo. Der Platz wurde bereits seit Anfang der Joseon-Ära als Hinrichuntgsplatz für Schwerverbrecher verwendet, und später erlitten hier elf Geistliche und drei Kirchenführer einschließlich des Heiligen Kim Dae-geon den Märtyrertod. Die sterblichen Überreste von 9 dieser Märtyrer werden heute in der Gedenkhalle Saenamteo bewahrt, wo sich Besucher auch einen Film über die Märtyrer und Folterinstrumente von damals anschauen können.

  • ☞ Adresse: 80-8, Ichon-ro, Yongsan-gu, Seoul
  • ☞ Webseite: http://saenamteo.or.kr/ (Kor, Eng)
  • ☞ Öffnungszeiten der Gedenkhalle: 10:00-17:00 Uhr (dienstags geschlossen)

Heilige Stätte des Märtyrertums Jeoldusan

Unzählige Katholiken wurden an der Stätte Jeoldusan während der größten Katholiken-Verfolgung zwischen 1866 und 1873 hingerichtet. Weil viele dabei enthauptet wurden, trägt die Stätte den Namen ‚Jeoldusan‘, was wortwörtlich ‚Ort der Enthaupteten‘ bedeutet. Im Märtyrerschrein Jeoldusan neben der Kirche Jeoldusan wurden die meisten der vestorbenen Märtyrer in Korea untergebracht.

  • ☞ Adresse: 6, Tojeong-ro, Mapo-gu, Seoul
  • ☞ Wegbeschreibung: U-Bhf. Hapjeong, Seoul Linie 2 & 6, Ausgang 7. (10 Min. Fußweg)
  • ☞ Webseite: http://www.jeoldusan.or.kr (Kor)
  • ☞ Öffnungszeiten des Märtyrerschreins Jeoldusan: 09:30-17:00 Uhr (montags geschlossen)
★ Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in der Umgebung für Route 3
Park Hyochang in Seoul / Yongsan-Elektronikmarkt / Koreanisches Nationalmuseum / Hongdae

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Datum 15/07/2014

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