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Das tropenhafte Paradies Jeju-do

Jeju Island: Vulkaninsel der Faszinationen

Insel Samdado



Südwestlich der koreanischen Halbinsel liegt die Insel Jejudo (제주도), eine ovale Vulkaninsel, welche vom Westen nach Osten 73km und von Norden nach Süden 31km misst. Als Koreas südlichste Region ist das Wetter während der kalten Wintermonate auf Jejudo deutlich wärmer als auf dem Festland. Jejudo wird manchmal auch als „Samdado-Insel“ (삼다도) bezeichnet, als die Insel der „drei Reichhaltigkeiten“. Demzufolge gibt es hier Steine, Frauen und Wind in großen Mengen. Der Wind weht während des ganzen Jahres stark und vulkanische Aktivitäten haben die vielen schönen und ungewöhnlich geformten schwarzen Steinformationen geschaffen, die auf der ganzen Insel verstreut vorkommen. Der Ruf der Insel, von besonders vielen Frauen bevölkert zu sein, reicht zurück in eine Zeit, in der die Fischerei das hiesige Haupteinkommen sicherte und viele der männlichen Inselbewohner im Meer ums Leben kamen.

Einzigartige Küstenkultur und atemberaubende natürliche Schönheit

Bevor es moderne Transportmittel gab, gestaltete sich eine Reise vom und zum Festland häufig schwierig und war nicht ungefährlich, weshalb sie von nur Wenigen unternommen wurde. Da die Insel somit vom Festland relativ abgeschnitten war, entwickelten die Bewohner ihre ganz eigene Kultur und ihren eigenen Dialekt.

Aus dieser Kultur heraus ergaben sich eine Reihe von ungewöhnlichen Ikonen, welche die Einzigartigkeit der Insel widerspiegeln: die „Haenyeo,” der „Dolhareubang, „Galot" und „Bangsatap".

Früher, als die Insel Jejudo hauptsächlich aus Fischerdörfern bestand, waren die Frauen für einen Großteil des Familieneinkommens zuständig. Die „Haenyeo“ (해녀, Taucherinnen) gingen häufig tauchen, um Schalentiere und essbare Meeresalgen zu sammeln und erfüllten das stille Meer mit ihren Pfeifen, wenn sie etwas gefangen hatten.

Jeder Besucher auf Jejudo wird nicht umhin kommen, einer großen Anzahl der sogannten Dolhareubang (돌하르방) zu begegnen. Wörtlich übersetzt bedeutet Dolhareubang „Großvatersteinfiguren“. Manchmal ernst blickend, manchmal belustigt, stehen diese Statuen in der Landschaft verstreut und wurden zu einem der meisterkannten Symbole der Insel.

Das Wort „Galot“ (갈옷) bezieht sich auf die traditionelle Kleidung auf Jeju. die mit Persimonensaft gefärbt wird. Häufig mit dem landwirtschaftlichen Lebensstil der Region in Verbindung gebracht, sind diese orangefarbenen, leichten Kleidungsstücke ein weiteres Markenzeichen Jejudos.

Eine weitere außergewöhnliche Ansicht bieten die Bangsatap (방사탑), die auf der ganzen Insel aufgetürmt sind: an Häusern, Stränden und bei Touristenattraktionen. Diese kleinen, runden Türme aus vielen Steinen sollten das Böse abwenden, Dörfer beschützen und den Menschen Wohlstand bringen. Es ist aufgrund dieses fest verankerten Glaubens, dass man noch immer Bangsatap an den Eingängen vieler Gebäude sieht.

Neben seiner ganz eigenen einzigartigen Kultur ist Jejudo darüber hinaus voller eindrucksvoller Sehenswürdigkeiten und ungewöhnlicher Attraktionen: Weltkulturerbestätten (wie z.B. der Berg Hallasan, und der Seongsan-Ilchulbong-Gipfel) und sandige Strände entlang türkisfarbenem Wasser. Kleine Berge (genannt „Oreum“ (오름) im Dialekt Jejus) sind auf der ganzen Insel zu finden. Es wird gesagt, dass es mehr als 365 Oreums gibt - mehr als einen für jeden Tag des Jahres! Die „Jeju Olle“ Pfade bieten die großartige Möglichkeit, diese einzigartige Landschaft zu erforschen und führen die Besucher entlang stiller Plätze auf kaum betretenen Wegen.

Jejudos phänomenale Schönheit der Natur, sein historisches Erbe, die sonderbaren Museen und nicht zuletzt die exzellenten Wassersportmöglichkeiten machen die Insel zu einem der besten Urlaubsorte in Korea.
UNESCO- Weltnaturerbestätten auf der Insel Jeju
Unter all den Naturwundern Jejudos wurden drei Orte von der UNESCO als Stätten des Weltnaturerbes anerkannt (2007): der Berg Hallasan, der Gipfel Seongsan Ilchulbong und das Lavahöhlensystem Geomunoreum. Der Hallasan-Berg ist wahrscheinlich Jejudos auffälligstes geografisches Merkmal, das sich aus dem Zentrum der Insel erhebt. Der Gipfel Seongsan Ilchulbong wurde aufgrund seiner sedimentologischen Eigenschaften anerkannt und ist einer der besten Orte der Welt, um Vulkanausbrüche des Types Surtseyan zu untersuchen. Die dritte und letzte Weltnaturerbestätte ist das Geomunoreum-Lavahöhlensystem, eines der am weitesten ausgedehnten Höhlensysteme der Welt.

☞ Weitere Infos:
- Nationalpark Hallasan
- Berggipfel Seongsan Ilchulbong
- Geomunoreum

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Datum 13/10/2003

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