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Vor nur 30 oder 40 Jahren wurde der Hanbok von
den Koreanern noch als Alltagskleidung benutzt.
So wie jede Art von Kleidung unterliegt aber auch
der Hanbok großen Änderungen und Modetrends.
Der Hanbok durchlief viele Änderungen in Koreas
turbulenter Geschichte – sich abwechselnde Dynastien
und fremde Dynastien wandelten den Hanbok. Der heute
verwendete Hanbok erinnert an diejenigen, die in
der späten Joseon-Dynastie (frühes 20.
Jahrhundert) getragen wurden.
Beim Hanbok zählen die Kurven. Sie sind
nicht geschneidert, um eng anzuliegen, sondern die
dem Hanbok ganz eigene Schönheit liegt darin,
dass durch Volumen Eleganz und Stil kreiert werden.
Die Kurven und Farben des Hanboks haben einen großen
Einfluss auf die Entwicklung der koreanischen Modeindustrie.
Die Beeinflussung geht in beide Richtungen, denn
auch die moderne Mode hat Einfluss auf modernere
Formen des traditionellen Hanboks. Allgemein ist
zu sagen, dass der Einfluss des Hanboks immer größere
Kreise zieht, da Muster und Elemente des Hanboks
inzwischen sogar in der Architektur und anderen
Bereichen angewendet werden.
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Samo |
| Ein Hut, der
zusammen mit der Dallyeong
(einer Robe) von Beamten
und Offiziellen täglich
getragen wurde |
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| Gat |
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| Ein besonderer Hut, der
von den Edelmännern
der Joseon-Dynastie getragen
wurde. Er wurde zusammen
mit Po (Gewand) von Offiziellen
außerhalb des Hauses
getragen. |
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[Nambawi]
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| Eine
Wintermütze,
die sowohl von
Männern
als auch Frauen
getragen wurde,
um die Stirn,
den oberen Teil
des Nackens
und die Ohren
warm zu halten.
Wird auch Pungdaengi
genannt . |
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| [Bokgeon]
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| Ebenfalls
ein Hut aus
der Joseon-Dynastie.
Er wurde zusammen
mit einem Po
(Gewand) von
Offiziellen
außerhalb
des Hauses getragen. |
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[Hogeon]
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| Eine
Kopfbedeckung,
die in der späten
Joseon-Dynastie
und der beginnenden
Modernisierung
von Jungen getragen
wurde. Ähnlich
wie der Bokgeon,
aber die Krone
des Kopfes ist
offen und Ohren,
Augen und Bärte
sind eingestickt,
um einen Tiger
darzustellen.
Wurde zusammen
mit Obangjang
Durumagi, Jeonbok,
oder Sagyusam
zusammen getragen
. |
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| Jokduri |
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| Eine Art Krone
als Abschluss des Zeremonialkleides
getragen. Wurde zusammen
mit Wonsam (Übermantel
einer Braut) getragen. Hartes
Papier und Baumwollfüllung
werden mit Seide überzogen
und oben drauf ein Cloisonne-Ornament
gesteckt. |
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[Hwagwan]
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| Eine
Krone, die zum
Zeremoniell-Kleid
getragen wird.
Verziert mit
Schmetterlingen,
fünffarbigen
Perlen und Goldfäden
ist diese Krone
exquisiter als
das Jokduri
und wurde hauptsächlich
mit einer Hwarot-Robe
oder Dangui
getragen. |
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| [Jobawi]
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| Eine
Winterkappe
für Frauen.
Sie ist oben
offen und die
Seiten sind
abgerundet,
um die Ohren
abzudecken.
Grundsätzlich
wird sie aus
schwarzer Seide
hergestellt
und Schmuckbommeln
hängen
vorne und hinten
herunter. Manchmal
haben diese
Bommeln auch
kleine Edelsteine
zur Verzierung,
ebenso wie manchmal
Goldfäden
zur Verzierung
angebracht werden. |
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[Gulle]
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| Eine
dekorative Kopfbedeckung
für Kinder,
die hauptsächlich
von Mädchen
und Jungs bis
ins Alter von
fünf Jahren
getragen wird.
Im Winter wird
sie aus schwarzer
Seide hergestellt,
für den
Sommer wird
sie aus leichterer
fünffarbiger
Seide hergestellt.
Doturak Daenggi
(eine Haarschleife)
hängt an
der Rückseite. |
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| [Ayam]
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| Eine
Wintermütze,
die hauptsächlich
von Frauen getragen
wird. Sie bedeckt
nicht die Ohren
und manchmal
ist sie mit
Pelz abgeschlossen.
Eine lange Daenggi-Haarschleife
hängt hinten
herunter, die
Ayamdeurim genannt
wird und manchmal
mit Steinen
wie Jade dekoriert
ist. |
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[Dwikkoji]
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| Ein
Accessoire,
das in der Joseon-Dynastie
an das geknotete
Haar von Frauen
gesteckt wurde.
Es hatte auch
praktischen
Nutzen, da es
auch als Ohrring
benutzt wurde
oder um das
Haar zu teilen. |
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| [Binyeo]
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| Eine
Haarnadel, die
benutzt wurde,
um eine Krone
oder Perücke
zu befestigen
und Haar oben
zu halten. Zum
praktischen
Gebrauch hatte
sie zusätzlich
das dekorative
Element, den
Status des Tragenden
zu zeigen. Je
nach Dekoration
des Oberteils
der Binyeo heißen
sie auch Yongjam,
Bongjam, Jukjam,
Mokryeokjam,
Maejukjam oder
Jukjeoljam.
Neben einer
Vielzahl an
Namen existiert
auch eine große
Auswahl an Materialien,
Formen, Größen
und Mustern. |
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[Cheopji]
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| Ein
Ornament, das
auf geknotetem
Haar platziert
wird, wenn Frauen
Zeremoniell-Kleidung
tragen. Oft
war es aus Silber
hergestellt
und trug die
Form eines Frosches.
Lange Enden
wurden an beiden
Seiten angehängt
und schließlich
mit dem Haar
verknotet. Hofdamen
benutzten es
täglich,
gewöhnliche
Damen trugen
es nur zu besonderen
Anlässen.
Es diente auch
als Jokduri
oder Hwagwan. |
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| [Daenggi]
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| Eine
lange Haarschleife,
um das Haar
zu binden und
zu dekorieren.
Es gibt auch
hier eine große
Vielfalt, so
z.B. Jebiburi
Daenggi, Apdaenggi,
Doturak Daenggi
und Goidaenggi
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[Norigae]
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| Eines
der Hauptschmuckteile
für Frauen.
Die Norigae
wurde sowohl
von Hofdamen
als auch von
gewöhnlichen
Damen benutzt.
Es ist am äußeren
Goreum (Kleiderstreifen)
befestigt oder
am Rock und
verschönert
damit den Gesamteindruck
eines Kleides.
Die Haupttypen,
die unterschieden
werden, sind
Samjak Norigae
(ein Anhänger
mit drei Ornamenten)
und Danjak Norigae
(ein Anhänger
mit nur einem
Ornament). Auch
hier gibt es
Varianten, die
als Jangdo,
Su, Hyangnang,
Horibyeong,
Samcheonju,
Baneuljip und
Soknorigae bezeichnet
werden. |
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