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Aufbau der Tempel
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5. Wandmalereien 벽화(壁畵)
Die Byeokhwa (벽화 壁畵) genannten Wandmalereien an Innen- und/oder Außenwänden der Hallen haben sowohl einen ästhetischen Aspekt als auch eine erzieherische Aufgabe, da sie die komplizierte und anspruchsvolle Gedankenwelt des Buddhismus in einfachen Bildern wiedergeben. Es gibt zwar eine große Vielfalt von Gemälden, die häufigsten sind aber Palsangdo (팔상도 八相圖) und Simudo (심우도 尋牛圖).

Palsangdo

Diese Gemäldeart zeigt in acht Szenen die wichtigsten Ereignisse im Leben des historischen Buddhas Shakyamuni.

1. Bild: Bodhisattva Homyeong steigt im Tushita-Himmel auf ein Gespann aus sechs weißen Elefanten und fährt zur Erde hinab. Homyeong ist der Name des Buddha Shakyamuni, bevor er auf die Erde kam.
2. Bild: Der kleine Shakyamuni wird im Lumbini-Park geboren.
3. Bild: Der Prinz sieht bei vier Ausritten die Welt. Als er einen Meditierenden am Nordtor trifft, entscheidet er sich auf Wanderschaft zu gehen.
4. Bild: Shakyamuni überwindet die Mauern der Stadt.
5. Bild: Shakyamuni praktiziert 6 Jahre lang Meditation am Berg Seolsan (설산 雪山).
6. Bild: Shakyamuni besiegt den Teufel und erlangt unter einem Bodhibaum die Erleuchtung.
7. Bild: Shakyamuni lehrt zum ersten Mal vor fünf seiner Schüler, den ersten Mönchen.
8. Bild: Shakyamuni geht ins Pari-Nirvana ein.


Simudo

Das Simudo ist ein einfacher Ausdruck der Lehre des Buddhas. Oberflächlich zeigt es einen Jungen und ein Rind, doch das Rind ist hierbei die Metapher für das Herz des Buddhisten.

1. Bild: Auf der Suche nach dem Rind – Man sucht nach sich selbst und beginnt zu praktizieren.
2. Bild: Der Junge entdeckt Spuren des Rinds – Man erhält erste Hinweise auf seine eigene Natur.
3. Bild: Der Junge entdeckt das Rind selbst – Man kennt zwar sein wahres Ich noch nicht, kommt ihm aber näher.
4. Bild: Der Junge packt das Rind – Man hat zwar sein wahres Ich greifbar machen können, aber schlechte Gedanken hat man immer noch.
5. Bild: Der Junge ringt mit dem Rind – Man versucht seine unguten Gefühle unter Kontrolle zu bekommen.
6. Bild: Der Junge reitet auf dem Rind nach Hause – Man hat alles Schlechte hinter sich gelassen und kann zu seinem wahren Ich gelangen.
7. Bild: Das Rind ist fort, nur der Junge bleibt zurück – Man ist bereits bei seinem wahren Ich angelangt, aber man denkt nicht mehr über dieses wahre Ich nach, es hat keine Bedeutung mehr.
8. Bild: Rind und Junge sind beide fort: Alle Trennungen sind überwunden und es bleibt nur die große Leere.
9. Bild: Der Weg zurück – Die Welt erscheint genau wie sie ist, ohne künstliche Trennungen.
10. Bild: Der Eremit betritt das Dorf – Jetzt gilt es, andere auf ihrem Weg zu sich selbst anzuleiten.


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