KOREANISCHE
KÜCHE – SCHMACKHAFT UND
GESUND
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Für
koreanisches Essen muss man sich Zeit nehmen und
mehrere verschiedene Beilagen probieren, um die
Küche wirklich zu erleben. Gemüse und
Getreide sind häufiger als Fleisch Hauptbestandteil
des Essens. Das macht das koreanische Essen zu einer
gesunden Alternative zu anderen Küchen. Fermentierte
Nahrungsmittel wie Kimchi oder Sojabohnenpaste unterstützen
die Verdauung und helfen, Krebs und anderen Krankheiten
vorzubeugen. Die Entscheidung für koreanisches
Essen ist eine gesunde Entscheidung, eine Entscheidung,
die ein Schritt auf dem Weg zu einem verbesserten
Wohlbefinden ist.
NATUR
Um möglichst viele Nährstoffe aus dem
Essen zu ziehen, ist es wichtig, es in einem möglichst
natürlichen Zustand zu sich zu nehmen. Viele
Koreaner, die sich eines langen Lebens erfreuen,
leben hauptsächlich von Getreide, Bohnen und
Gemüse. Gemüse wird frisch und roh gegessen,
und es werden kaum künstliche Geschmacksverstärker
verwendet. Oft werden Getreide oder Bohnen zu Pulver
gemahlen, damit sie leichter verdaulich sind. Bergkräuter
werden selten gebraten oder gekocht und meist roh
gegessen. Diese Kräuter enthalten viele Vitamine,
Mineralien und Enzyme, die für eine gesunde
Ernährungsweise unbedingt notwendig sind.
NÄHRWERT Jeder möchte
körperlich fit und in Form bleiben. Unglücklicherweise
ist aber heutzutage Übergewicht ein weltweites
Problem der modernen Gesellschaften, da man sich
mehr von Fleisch als von Gemüsen ernährt.
Viele geben enorme Summen für Diäten und
Produkte zur Gewichtsreduktion aus. Aber Abnehmen
ist gar nicht so einfach. Eine gesunde Lebensweise
verlangt eine gesunde Ernährung, d.h. mehr
Gemüse und weniger Fleisch. Die meisten koreanischen
Gerichte enthalten wenig gesättigte Fette.
GESUNDHEIT Für großartig
schmeckendes Essen braucht man zwei Dinge: hochwertige
Zutaten und gute Gewürze. Heutzutage sind viele
Menschen an Fastfood gewöhnt und von übermäßig
stimulierenden künstlichen Geschmacksstoffen
abhängig. Wenn man sich erst einmal an künstliche
Geschmacksstoffe gewöhnt hat, kann man nur
schwer darauf verzichten. Um uns eine gesunde Lebensweise
anzueignen, müssen wir erst wieder lernen,
uns des ursprünglichen Geschmacks der Zutaten,
die die Natur uns bietet, bewusst zu werden.
SCHÖNHEIT Schönheit verlangt
eine angemessene Ernährungsweise. Eine Ernährung,
die sich vor allem auf Fleisch stützt, erhöht
die Fettablagerung im Körper, was zu Hautalterung
führt. Zu langes Kochen zerstört Vitamine
und Nährstoffe. Gemüse wird in der koreanischen
Küche roh oder nur blanchiert zubereitet, was
hilft, den Fettanteil im Körper zu reduzieren
und den Stoffwechsel anzukurbeln.
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 Der
würzige und scharfe Geschmack der koreanischen
Küche ist etwas, womit sich der Koreareisende
vertraut machen sollte. Die koreanische Küche
hat einen hohen Nährwert und ist dennoch kalorienarm,
da zu den Hauptzutaten viele verschiedene Gemüsearten
gehören. Typische Gewürze sind rote Pepperoni,
Schalotten, Sojasoße, fermentierte Sojabohnenpaste,
Ingwer und Sesamöl. 
Das koreanische Essen wird traditionell nicht in
verschiedenen Gängen serviert, sondern alle
Speisen – auch die Suppe – kommen gleichzeitig auf
den Tisch. Es gibt keine festgelegte Reihenfolge
für das Essen. Man folgt seinem ganz persönlichen
Geschmack. Koreaner essen Reis und Suppe mit dem
Löffel, die Beilagen mit Stäbchen. Das
Essen wird meist in Stahl- oder Keramikschüsseln
serviert. Man isst mit Stäbchen aus Metall
oder Holz. |
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Koreanische Küche nach Typen 
1. Bap(Gekochter Reis) & Juk(Brei) Gekochter
Reis ist ein Hauptbestandteil der koreanischen Küche.
Gerste, Bohnen, Esskastanien, Hirse oder andere
Getreidesorten werden häufig des besseren Geschmacks
und des höheren Nährwertes wegen dazugegeben.
Brei wurde in Korea über Jahrhunderte als stärkende
Speise für genesende Patienten verwendet und
gilt manchmal auch als Delikatesse. Pinienkerne,
rote Bohnen, Kürbis, Seeohr, Ginseng, Hähnchen,
Gemüse, Pilze und Sojabohnensprossen sind die
beliebtesten Zutaten. |
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2. Guk (Suppe) Suppe gehört unabdingbar zu
jeder koreanischen Mahlzeit. Guk kann Gemüse,
Fleisch, Fisch, Schalentiere, Algen oder gekochte
Rinderknochen enthalten. |
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3. Jjigae (Eintöpfe) Diese Gerichte sind dicker
als Suppen und bilden häufig die Hauptkomponente
einer Mahlzeit. Sehr beliebt ist Jjigae aus Sojabohnen-Paste. |
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4. Jjim und Jorim (Fleisch oder
Fisch, auf schwachem Feuer gekocht) Jjim
und Jorim sind sich recht ähnlich: Fleisch
oder Fisch werden bei schwacher Hitze gedünstet
oder gekocht, bis alle Zutaten zart und schmackhaft
sind. Jjim bezeichnet auch ein gedämpftes Gericht.

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5. Namul (Gemüse- oder Wildgewächsgerichte)
Die koreanische Küche kennt Hunderte von Gemüse-
und Wildgewächsgerichten, genannt Namul. Der
Besuch eines koreanischen Marktes bietet eine Gelegenheit
eine unüberschaubare Vielfalt von ungewöhnlichen
Grünpflanzen kennenzulernen. Namul werden
gewöhnlich kurz angekocht oder angebraten und
mit einer Mischung aus Salz, Sojasauce, Sesamkörnern,
Sesamöl, Knoblauch und Frühlingszwiebeln
gewürzt. |
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6. Jeotgal(In Salz eingelegte Meeresfrüchte und Fisch)
Fisch, Muscheln, Shrimps, Austern, Fischrogen oder
ausgewählte Fischinnereien bilden die Basis
für den recht salzigen Jeotgal. Dieser wird
entweder als scharfes Beigericht zu gekochtem Reis
aufgetragen oder er dient als zusätzliche Würze
für Kimchi oder andere Gerichte. |
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7. Gui(Back- oder Grillgerichte) Bulgogi (dünne,
marinierte Rindfleischscheiben) und Galbi (marinierte
Rinderrippchen) sind bekannte Beispiele für
Gui. Auch Fisch wird häufig gebacken. |
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8. Jeon(Pfannengerichte) Pilze, Zucchini, Fischfilets,
Austern oder Frühlingszwiebeln werden mit Hackfleisch
vermischt und in Mehl gewälzt, dann in zerschlagene
Eier getunkt und in der Pfanne gebraten. Daneben
gibt es pfannkuchenähnliche Jeon: Aus Mungbohnen-Mehl,
Weißmehl oder geriebenen Kartoffeln wird ein
flüssiger Teig bereitet, der dann mit Frühlingszwiebeln,
Kimchi oder geschnetzeltem Schweinefleisch verrührt
und gebraten wird. |
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9. Mandu (Maultaschen) Mandu sind Maultaschen,
die mit Fleisch und Gemüse gefüllt sind. |
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