* Dieser Artikel ist ein exklusiver Inhalt des deutschen VISITKOREA-Teams.
Während einer Reise in Korea besucht man viele verschiedene Sehenswürdigkeiten. Tatsächlich sind es allerdings 24-Stunden-Geschäfte, Cafés und Restaurants, die man mehrmals täglich aufsucht und daher am häufigsten sieht.
Trotz Ähnlichkeiten zwischen der koreanischen und der deutschen Esskultur können einige Aspekte vor allem beim ersten Mal etwas ungewohnt vorkommen. Es reicht jedoch aus, nur ein paar einfache Dinge über die Nutzung zu wissen, um sich die Reise in Korea zu erleichtern.
In diesem Artikel stellen wir euch Koreas einzigartige Esskultur außer Haus vor und teilen praktische Tipps, damit auch Erstbesucher:innnen ohne große Probleme eine noch angenehmere Zeit in Korea genießen können.
Koreanische 24-Stunden-Geschäfte sind nicht bloß Läden, die Snacks und Getränke verkaufen. Sie bieten heißes Wasser oder Selbstkocher für Cup-Ramyeon, Mikrowellen zum Aufwärmen von Fertiggerichten und Samgak-Gimbap, Eiswürfel im Becher für verschiedene Getränke und vieles mehr, sodass man hier genügend Auswahl für einfache Mahlzeiten während der Reise hat.
Auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Regenschirme, Powerbanks und Hygieneartikel sind ganz einfach erhältlich. Da die meisten 24-Stunden-Geschäfte rund um die Uhr geöffnet sind, könnt ihr sie auch spät in der Nacht nutzen.
Ein Gericht, das Ausländer:innen bei ihrem ersten Besuch in Korea oft sehr verwirrt, ist Samgak-Gimbap. Auf der Verpackung ist die Reihenfolge angegeben, in der sie geöffnet werden soll. Wenn ihr den Anweisungen ①→②→③ befolgt, könnt ihr das Gimbap und die Verpackung sauber voneinander trennen und euer Samgak-Gimbap genießen.
Ihr benötigt nur Bananenmilch, einen Eiswürfelbecher und Kaffee im Beutel, um euch in einem 24-Stunden-Geschäft ein köstliches Getränk zuzubereiten, das so gut schmeckt wie ein Caffè Latte im Café. Gebt je nach Belieben Bananenmilch und Kaffee in den Becher, und schon habt ihr ein einzigartiges Getränk mit süßem und vollmundigem Geschmack.
Diese Kombination war einst ein riesiger Hit auf sozialen Medien, da man die Zutaten ganz einfach in 24-Stunden-Geschäften findet und Bananenmilch ein beliebtes Produkt ist, das viele ausländische Reisende nach ihrer Ankunft in Korea als erstes suchen.
In Korea gibt es eine Vielzahl an Cafés, von privat betriebenen Cafés über Franchise-Cafés bis zu Bäckerei-Cafés, mit den unterschiedlichsten Konzepten. Sie sind nicht nur Orte, wo man Kaffee trinkt, sondern bieten auch einen Einblick in den Alltag der Einheimischen, die hier mit Freunden plaudern, lernen oder am Laptop arbeiten.
Nach der Bestellung erhaltet ihr in vielen Cafés einen Pager, der vibriert oder dessen Nummer auf dem Bildschirm erscheint, wenn eure Bestellung an der Abholtheke abholbereit ist. Es ist auch oft zu sehen, dass man benutzte Tassen und Tabletts nach dem Verzehr an der Rückgabetheke abgibt.
Ob Hanok-Cafés, riesigen Bäckerei-Cafés, Dessert-Cafés oder Charakter-Cafés, in Korea findet ihr Cafés mit allerlei unterschiedlichen Konzepten. Sucht Cafés je nach eurem eigenen Geschmack auf und bringt noch mehr Spaß in eure Reise!
-
Da es an Wochenenden oder in besonders beliebten Cafés oft schwierig ist, einen freien Platz zu finden, sucht man sich meistens zuerst einen Platz und legt seine Tasche oder persönlichen Gegenstände auf den Tisch, bevor man zum Bestellen geht. Unangenehme Vorfälle wie Diebstahl kommen zwar selten vor, doch es ist dennoch ratsam, Wertsachen immer bei sich zu behalten.
-
Während eurer Reise in Korea trefft ihr auf verschiedene Arten von Restaurants wie für Hansik (koreanische Küche), Bunsik (wortwörtlich „Essen aus Mehl“, schnelle und sättigende Gerichte wie Tteokbokki und Gimbap), Chicken, Fleisch und mehr. Obwohl sich die Betriebsweise je nach Restaurant unterscheiden kann, ist es hilfreich, über einige grundlegende Merkmale Bescheid zu wissen.
Seit einiger Zeit gibt es mehr und mehr Restaurants, bei denen man über Kioskterminals am Eingang oder Tablets am Tisch bestellen oder im Voraus bezahlen kann. Außerdem sind in vielen Restaurants Rufknöpfe an den Tischen angebracht, mit denen man per Knopfdruck das Personal rufen kann, und so muss man nicht die Hand heben oder Blickkontakt machen, wie es in Europa eher üblich ist. Wasser und Beilagen gibt es oft in Selbstbedienung (셀프/self), und auch wenn dieses System anfangs etwas ungewohnt scheinen mag, könnt ihr euch schnell zurechtfinden, wenn ihr andere Gäste bei der Nutzung beobachtet.
Ein weiteres Merkmal koreanischer Restaurants sind die kostenlosen Beilagen. Kimchi, Salat und weitere Beilagen werden zusammen mit dem Hauptgericht serviert, und bei vielen Restaurants kann man sie sich sogar noch kostenlos nachfüllen.
(Quelle: AI Generated Image)
-
① Wenn das Besteck nicht zu sehen ist 🥄🥢In manchen Restaurants befinden sich Löffel, Stäbchen, Servietten etc. in einer Schublade unter dem Tisch und nicht in einem Besteckkasten auf dem Tisch. Schaut daher zuerst auch unter dem Tisch nach, falls ihr euch an den Tisch setzt und kein Besteck findet.
Bei beliebten Restaurants in Korea muss man entweder lange warten oder im Voraus reservieren. Mit CATCHTABLE könnt ihr nach Restaurants suchen, bei denen eine Reservierung möglich ist, und euch in digitale Warteschlangen eintragen. Wenn ihr koreanisches Essen in eurer Unterkunft oder im Freien genießen möchtet, könnt ihr über Shuttle Delivery eine Vielzahl an Gerichten bequem auf Englisch bestellen.
💡 Mitglieder von VISITKOREA können mit exklusiven Sonderaktionen von Catchtable und Shuttle Delivery ihre Services noch günstiger genießen. Ihr seid noch nicht angemeldet?
Jetzt VISITKOREA-Mitglied werden!
In den meisten koreanischen Cafés und Restaurants wird Wasser kostenlos zur Verfügung gestellt. Es gibt Orte, wo man sich das Wasser selbst holt, und Orte, wo die Bedienung das Wasser an den Tisch bringt.
💳 Kartenzahlung ist am üblichsten.In 24-Stunden-Geschäften, Cafés, Restaurants etc. wird meistens mit der Karte bezahlt. An vielen Orten kann man auch im Ausland ausgestellte Karten nutzen.
📣 Die Nutzung von Apple Pay kann in Korea eingeschränkt sein. Wenn am Eingang des Geschäfts kein Sticker mit dem Apple Pay-Logo angebracht ist, solltet ihr davon ausgehen, dass die Bezahlung mit Apple Pay dort nicht akzeptiert wird.
Anders als in Deutschland ist es in Korea nicht üblich, in Cafés und Restaurants Trinkgeld zu geben. Man bezahlt nur den Betrag, der auf der Rechnung angegeben ist.
📍 Probiert Naver Maps aus.Nutzt die Speicherfunktion von Naver Maps, wenn ihr ein Café oder Restaurant entdeckt, das euch besonders gefällt. So wird es einfacher, eure nächste Reise zu planen oder den Ort beim nächsten Besuch wiederzufinden. Da Naver Maps weitaus detailliertere Informationen in Korea bietet als Google Maps, solltet ihr die App am besten vor eurer Reise installieren und euch mit ihrer Bedienung vertraut machen.