• Dorothea’s K-Story – Solo in Gangneung

        • 30.10.2024

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    What's "Your K-Story"?

    Unter dem Motto “Your K-Story” haben wir vom 13. Juni - 18. August 2024 persönliche Empfehlungen und Erfahrungen zur Reise nach und in Korea von euch gesammelt. Dank der zahlreichen Einsendungen haben wir eine tolle Sammlung an individuellen und einzigartigen Korea-Abenteuern lesen können.
    Hier könnt ihr die K-Story von Dorothea lesen, die allein nach Gangneung gereist ist!

    * Der Text und alle Informationen sind von Dorothea selbst gesammelt und geschrieben worden. Bitte achtet vor der Durchführung eurer Reise nach Gangneung auf aktuelle Informationen auf VISITKOREA.

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    SOLOTRIP TAG 1

    KTX-Zugfahrt
    Hochgeschwindigkeitsfahrt mit großartigen Landschaften.
    Aark Hostel
    Hostel mit zentraler Lage und warmer Atmosphäre
    Café Nicely
    Vegetarischer Brunch und Limonade
    BTS Bus Stop
    Fotospot und Fan-Dasein
    Strand Jumunjin
    Strand, Klippenpfade und Leuchtturm
    Café Sodoren
    Sesam-Latte und Ausblick
    Ramyeon am Strand
    Ramyeon und Sonnenuntergang
    SOLOTRIP TAG 2

    Check-out und Bagdrop
    Schließfächer am Bahnhof
    Weg Jeongdong Simgok Badabuchae-gil
    Küstenpfad mit Klippen und Kieferwald
    Ojukheon
    Lebendiges Zeugnis der Joseon-Zeit
    Arte Museum
    Museum mit 12 immersiven Medienkunst-Ausstellungen
    Olympic Park
    Ort der Winterspiele 2018 in Pyeongchang

    * Alle Orte findet ihr zusammengefasst in dieser Liste auf Navermap: 강릉 Gangneung Trip

    Tag 1

    ... die Zugfahrt mit dem KTX von Seoul nach Gangneung

    08.22 Uhr: Mein vollgepackter Rucksack und ich haben den Weg vom Eingang des Bahnhofs Cheongnyangni (청량리역) in Seoul irgendwie zum Gleis gefunden, von dem mein KTX Richtung Gangneung abfahren wird. Kurz vorher, um 3 Uhr nachts, hatte ich den Zug umgebucht, um etwas länger schlafen zu können. So ist das in Seoul: Man ist (zu) lange draußen, selbst an einem Mittwochabend – zu meinem Glück kann man Züge spontan und kostenlos umbuchen. Nur 26.000 Won kostete mich das Ticket, also ca. 18 Euro. Auf der zweistündigen Fahrt nach Gangneung prägen sich weite Landschaften und kleine Dörfer – so ganz anders als das Stadtbild von Seoul – in mein Gedächtnis.

    TIPP! Ich empfehle, den Zug über die offizielle KTX-Website zu buchen und nicht über Drittanbieter. Die Preise dort sind häufig etwas teurer und man kann sie nicht so sorgenfrei umbuchen, wie ich es gemacht habe. Die offizielle Website heißt letskorail.com. Die Website ist auch in Englisch verfügbar, und hier funktionieren Buchung, Bezahlung (mit internationaler Kreditkarte) und Stornierung ganz einfach. Übrigens: Die Sitzplatzreservierung ist immer im Ticketpreis enthalten!
    TIPP! Wenn ihr länger unterwegs seid und mehrere Städte hintereinander bereisen möchtet, empfehle ich den Korail-Pass. Der Pass ermöglicht es, gegen eine (relativ preiswerte) Pauschale alle Schnellzüge in Korea zu nutzen, ohne Einzeltickets kaufen zu müssen. Es gibt verschiedene Pässe für unterschiedliche Zeiträume und Reisetage – informiert euch daher, welcher Pass für euch geeignet ist!

    Meine Unterkunft “Aark Hostel“

    10.15 Uhr: Nach meiner Ankunft in Gangneung will ich erstmal meinen Rucksack loswerden und mache mich auf den Weg zu meinem Hostel. Das Aark Hostel habe ich über Booking.com für 31.500

    Won (ca. 21 Euro) gebucht – es ist ein Einzelzimmer mit gemeinsamem Bad.
    Am Eingang werde ich von der Besitzerin begrüßt. Ich begrüße sie mit 안녕하세요 (Guten Tag) und schon sind wir im Gespräch – auf Koreanisch, wohlgemerkt. Kurzerhand breitet die Frau eine Karte auf dem Holztisch im Wohnzimmer aus und zeigt mir die interessantesten Orte, die ich in Gangneung unbedingt besuchen müsste.
    Nachdem sie mir das Zimmer gezeigt hat, erinnert sie mich an das Frühstück, dass auch im Aufenthalt enthalten ist und welches sie selbst zubereitet. Wer sich wie zu Hause fühlen möchte, sollte sich diese Art von Unterkunft buchen! Alles abgeladen, verabschiede ich mich und mache mich hungrig auf den Weg zu meinem ersten Spot: das Café Nicely.

    Good-to-Know: Public Transport in Gangneung

    Wie die meisten kleinen Städte in Gangneung gibt es keine U-Bahn, sondern nur Busse. Aber habt keine Angst, die Busse in Gangneung zu nehmen! Sie kommen regelmäßig, und ihr könnt eure Strecke einfach über Naver Maps vorab prüfen. Die T-Money-Karte funktioniert auch hier ohne Probleme. Es gibt an jeder Busstation einen ausgedruckten Plan mit Uhrzeiten. Wenn alle Stricke reißen, funktioniert auch KakaoTaxi in Gangneung einwandfrei.

    Frühstück beim Café Nicely kor: 브런치카페 나이슬리

    12.00 Uhr: Das Brunch Café Nicely befindet sich etwas versteckt in einer Wohngegend. Drinnen sind Theke, Stühle und Tische aus Holz. Es erinnert ein bisschen an den alten koreanischen Hanok-Stil. Auch von außen sieht es aus wie ein nachgebautes traditionelles Haus mit typischem Hanok-Giebeldach. Ich bestelle mir ein „Vegetarian Oven Sandwich“: Brot mit Hummus, Karotten und Kichererbsen, dazu eine Lavendel-Zitronen-Limonade. Ich war echt glücklich, dieses Brot zu essen – es war schon eine ganze Weile her, dass ich in Korea gutes Brot gegessen hatte. Ich weiß: Das klingt ziemlich deutsch.
    IIm Café ist es ruhig. Neben mir sitzen zwei Frauen mit Ice Americano und unterhalten sich. Im Café ist es glücklicherweise angenehm kühl, also bleibe ich noch eine Weile, um die Busverbindungen auf Naver-Map zu überprüfen. Gestärkt und geplant, mache ich mich dann auf den Weg.

    BTS Bus Stop „You never walk alone“

    ☞ Adresse: 210, Jumunbuk-ro, Gangneung-si, Gangwon-do (강원특별자치도 강릉시 주문진읍 주문북로 210)

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    Vom Café Nicely aus ging es eine Stunde mit dem Bus in Richtung Strand. Der Strand Jumunjin (주문진해변) im Norden von Gangneung ist vor allem für eines bekannt: die kleine Bank, die mitten auf dem Weg vor dem Strand steht und auf dem „You Never Walk Alone“- Album von BTS abgelichtet ist.

    14:00 Uhr: Nach der einstündigen Busfahrt, bei der ich mehrmals dachte, ich werde diesen Bus nicht lebendig verlassen, steige ich aus (Busfahrer in Korea fahren immer ein wenig waghalsiger, am besten bleibt ihr sitzen, bis ihr euren Stopp erreicht habt). Ein kleiner blauer Pfeil zeigt in Richtung Strand - „You never walk alone“ heißt es. Ehrlich gesagt musste ich ziemlich grinsen, als ich in Richtung Strand stapfte, denn meine Vorfreude auf das kleine Häuschen, aber auch das Meer und den Strand, war enorm.
    Ich war nicht die Einzige, die auf die Idee gekommen war, die Bank zu sehen. Eine Gruppe von Mädchen hatte sich bereits für ein Gruppenfoto vor der Bank positioniert. Ein älterer koreanischer Mann, der dort spazieren war, half ihnen mit vollem Einsatz dabei. Auch mir half er später.

    TIPP! Es gibt einen kleine Stempelstation vor Ort, um Alben abzustempeln. Nehmt euch daher gerne euer Album, eine Photocard oder ein Erinnerungsbuch mit!
    TIPP! Bei der Rückfahrt in die Stadt: Nehmt unbedingt den Bus „City1“ (시티1). Die Strecke führt am Meer und kleinen Fischdörfern entlang und ist perfekt, wenn man nicht genug Zeit hat alles selbst abzulaufen.

    Der Strand Jumunjin & seine Klippen kor: 주문진해변, 소돌아들바위공원

    14.30 Uhr: Nachdem ich mein Erinnerungsfoto geschossen habe, geht es an den Strand. Der Strand Jumunjin ist ein ruhiger Ort an der Ostküste Koreas und bietet alles, um sich ein wenig vom Stadttrubel in Seoul zu erholen. Der Strand ist sehr groß, und es empfiehlt sich, Richtung Süden weiterzulaufen. Am Ende des Strandes gibt es einen kurzen Weg, der über Klippen zu einem

    Leuchtturm führt. Dort befindet sich der „Sodol Adeul Rock Park“ – ein Küstenpark mit beeindruckenden Felsformationen, einem Küstenpfad und einem wunderschönen Blick auf das Ostmeer. In der Nähe gibt es auch ein kleines Fischerdorf, das man erkunden kann!



    Eine kleine Pause im Café Sodoren kor: 카페소돌엔

    Für die kleine Pause nach der Strand Erkundung empfehle ich das Café Sodoren, welches direkt am malerischen Strand liegt und somit einen wunderschönen Blick auf das Meer bietet. Es ist ein zweistöckiges Gebäude mit großen Fenstern, das einen ungestörten Blick auf die Küste ermöglichen.

    16.00 Uhr: Ich habe mich oben direkt an das Fenster gesetzt und mir das Signature-Getränk des Cafés bestellt: 흑임자 라떼 (heug-im-ja latte). Ich war überrascht, als ich einen Kaffee mit schwarzer Creme vor mir hatte. Nach kurzer Übersetzung mit Papago habe ich herausgefunden, dass die Creme aus schwarzem Sesam (흑임자) besteht. Der Sesam verleiht dem Getränk nicht nur eine besondere Geschmacksnote, sondern auch seine markante, dunkle Farbe. Es war so lecker, dass ich mir seitdem das Getränk auch immer in Seoul bestelle, wenn ich es finde.

    Ramyeon am Strand Anmok kor: 안목해변

    ☞ Adresse: 20-1, Changhae-ro 14beon-gil, Gangneung-si, Gangwon-do (강원특별자치도 강릉시 창해로14번길 20-1)

    18. 30 Uhr: Nachdem ich kurz im Hostel war, hatte ich großen Hunger. Ich machte mich auf den Weg zu einem anderen Strand, dem Strand Anmok, der am Rand der Stadt liegt. Da es bereits dämmerte, beschloss ich, etwas Einfaches und Schnelles zu holen, und ging zu einem nahegelegenen Convenience Store, wo ich mich schließlich für Ramyeon entschied. Während ich an der Kasse wartete, ergab sich ein nettes Gespräch mit den beiden Frauen, die dort arbeiteten. Sie waren neugierig und fragten, woher ich komme und was mich nach Gangneung führt.

    Es war eines dieser herzlichen und freundlichen Gespräche, an die man gerne zurückdenkt. Gangneung ist ein sehr warmer und gastfreundlicher Ort, selbst bei den kleinsten Begegnungen. Die zwei Frauen zeigten mir, wie ich Ramyeon zubereite (im Convenience Store gibt es meistens heißes Wasser und Papierschüsseln). Mit meinem dampfenden Ramyeon in der Hand machte ich mich auf den Weg zurück zum Strand und setzte mich in eine hölzerne Hollywood-Schaukel. Die Sonne geht langsam unter, Familien sitzen in den nahegelegenen Restaurants, und Kinder spielen im Sand. Ein schöner Abschluss für einen ereignisreichen Tag.

    Besondere Restaurants am Strand und in der Stadt

    Wer etwas mehr Hunger hat, kann sich in eines der vielen Restaurants an der Promenade setzen. Dort gibt es eine breite Auswahl an Gerichten, von frischen Meeresfrüchten bis hin zu traditionellen koreanischen Speisen, alles mit Aussicht auf das Meer.
    Vor einigen dieser Lokale gibt es große Wasserbecken oder Aquarien, in denen Fische und Meeresfrüchte schwimmen. Ich glaube, Gäste können direkt auswählen, welchen Fisch sie haben wollen, welcher dann im Restaurant frisch zubereitet wird. Für Fischliebhaber bestimmt interessant, für mich etwas gewöhnungsbedürftig.

    WICHTIG! Einige Restaurants servieren Gerichte, die für mehrere Personen gedacht sind. Daher kann es vorkommen, dass man als Einzelperson nicht bedient wird. Es ist ratsam, im Voraus zu schauen, in welchen Restaurants Alleine-Essen (혼밥 /honbap) möglich ist.

    TIPP! Das Restaurant Solhyang Chodang Sundubu (솔향초당순두부) liegt in der Stadt und hat sich auf die traditionelle koreanische Speise Sundubu (weicher Tofu) spezialisiert. Gangneung/Chodang ist berühmt für seine Tofuzubereitung mit Meerwasser. (Und es gibt auch Einzelportionen. Einfach auch dem Menü nach „1인분“ schauen!)

    Tag 2

    Check-out und Schließfächer am Bahnhof

    08.00 Uhr: Ich verlasse mein Hostel früh und mache mich auf den Weg zum Bahnhof Gangneung. Da ich noch einiges vorhatte, habe ich meinen großen Rucksack in einem der Schließfächer am Bahnhof verstaut und nur meine kleine Tasche mitgenommen. Von hier aus nehme ich den Zug zu dem Weg Jeongdong Simgok Badabuchae-gil.

    TIPP! Die Schließfächer kosten für den ganzen Tag nur zwischen 2.000 und 4.000 Won. Sie sind direkt vom Eingang aus sichtbar, und es gibt eine genaue Erklärung auf dem Display. Allerdings muss man mit Bargeld bezahlen und den genauen Betrag bereithalten, da kein Wechselgeld zurückgegeben wird.

    Weg Jeongdong Simgok Badabuchae-gil kor: 정동심곡 바다부채길

    10.00 Uhr: Ein kleiner Geheimtipp, der bei internationalen Touristen etwas unbekannter ist, ist der Weg Jeongdongsimgok Badabuchae-gil (정동심곡바다부채길). Dieser Klippenweg ist etwa 2,86 Kilometer lang und bietet eine Vielzahl von Fotomotiven und unberührte Natur. Die Route verläuft entlang der Küste, wobei sich der extra angelegte Holzweg manchmal über schmale Stege erstreckt, die die Klippen umrunden, und an anderen Stellen durch dichte Kiefernwälder führt. Die Kiefern sind an koreanischen Küsten besonders schön und gehören für mich zur charakteristischen Ausstattung der Strände in diesem Land.

    Besonders beeindruckend sind auch die Felsformationen, die durch Jahrtausende der Erosion entstanden sind. Immer wieder bleibe ich stehen und mache Fotos oder setze mich auf eine Bank und starre aufs Meer. Deswegen: plant etwa ein bis zwei Stunden für die Strecke ein! Der Pfad endet am anderen Ende – es handelt sich nicht um einen Rundweg! Hier kann man entweder auf den nächsten Bus warten, ein Taxi zurück nach Gangneung nehmen oder wieder zurücklaufen und mit dem Zug fahren.

    WICHTIG! Der Eintritt ist kostenpflichtig und liegt bei 5.000 KRW pro Person (2 bis 4 Euro). Nehmt Bargeld mit, Karten funktionieren dort nicht immer. Außerdem, der Weg ist unter Wetterbedingungen gesperrt und Einlasszeiten ändern sich kurzfristig, deshalb lohnt sich vorher ein kurzer Blick auf Instagram für aktuelle Infos (@bada_buchaegil).

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    TIPP! Beliebt ist es auch, den Weg mit dem Jeongdongjin Railbike entlangzufahren. Die Railbikestrecke beginnt am Bahnhof Jeongdongjin und führt dann am Meer entlang, sodass man bei einer Fahrt den Ausblick auf die See und die Meeresbrise genießen kann.
    TIPP! Auf meinem Weg vom Bahnhof Jeongdongjin zum Küstenweg habe ich unerwartet den Sanduhrenpark und das Time Museum entdeckt. Im Sanduhrenpark könnt ihr eine der größten Sanduhren der Welt bewundern.

    Ojukheon kor: 오죽헌

    13.00 Uhr: Mit dem Taxi bin ich von der Küste zurück in die Stadt gefahren. Bei dem Anwesen Ojukheon könnt ihr die historischen Hanok-Häuser und den Garten besuchen, die als Geburtsort des Gelehrten Yulgok Yi I und seiner Mutter, der Malerin Shin Saimdang bekannt sind. Als ich das Gelände betrete, fällt mir sofort die beeindruckende koreanische Architektur der Hanok-Häuser auf. Ojukheon ist nicht nur ein historisches Anwesen, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der Joseon-Zeit. Der hier geborene Yulgok Yi I war ein bedeutender koreanischer Gelehrter des 16. Jahrhunderts, bekannt für seine Beiträge zur konfuzianischen Philosophie sowie seine Rolle als Politiker und Wissenschaftler.


    Arte Museum kor: 아르떼뮤지엄 강릉

    15.00 Uhr: Weiter ging es mit dem Bus zum Arte Museum Gangneung, dem letzten Stopp dieser Reise. Dieser Ort macht digitale Kunst auf eine neue Art erlebbar. Die Ausstellung, die ich damals besuchte, drehte sich um das Thema „Eternal Nature“ und war in zwölf Medienräumen zu erleben. Tickets für Ausstellungen gibt es online über Naver oder auch Drittanbieter-Websites und fangen ab etwa 11 Euro an.

    Besonders spannend fand ich den Raum „Forest“, in dem Wesen wie Tiger und Phönixe in Originalgröße als Lichtgestalten zu sehen waren. Die Installation schaffte eine fast magische Atmosphäre. Ein weiterer beeindruckender Raum, „Beach Aurora“, vermittelte das Gefühl, tatsächlich an einem Strand zu sein und die Nordlichter zu beobachten. Die Räume waren so gestaltet, dass man die Zeit vergaß und sich in den Kunstwerken verlieren konnte. In Zusammenarbeit mit dem Musée d‘Orsay gab es außerdem einen Raum, der berühmten Kunstwerke „lebendig“ an die Wände projizierte und inszenierte.

    Olympic Park - Winterspiele 2018 in Pyeongchang kor: 강릉올림픽파크

    Auf dem Weg zurück zum Bahnhof Gangneung bietet sich eventuell eine kurze Zwischenstation am Olympiastadion Gangneung an. Das Stadion war einer der Hauptveranstaltungsorte der Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Mit einer Kapazität von etwa 10.000 Zuschauern beeindruckt es nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine futuristische Bauweise. Ich habe das Stadion zufällig entdeckt, als ich mit dem Bus vorbeigefahren bin.

    Zurück nach Seoul…

    Zurück am Bahnhof hole ich meinen Rucksack aus dem Schließfach, kaufe mir etwas Kleines zu essen und warte auf meinen Zug zurück nach Seoul. Als sich alle langsam auf den Weg zum Gleis machen, um den Zug zurück nach Seoul zu nehmen, bildet sich eine Schlange. Die Menschen warten geduldig, um die Treppe hinunter zum Zug zu gelangen. Ich muss grinsen – in Deutschland wären wir wahrscheinlich alle gleichzeitig auf die Türen des Zuges losgestürmt, um uns einen Platz zu sichern. Im Zug angekommen, setze ich mich und schaue aufmerksam aus dem Fenster. Bei der Rückfahrt möchte ich die grüne Landschaft genießen, bevor ich wieder in Seoul bin.

    Meine Reise nach Gangneung geht zu Ende…

    In Südkorea kann die Sprachbarriere manchmal eine Herausforderung darstellen. Besonders außerhalb Seouls oder bei kleineren, lokalen Geschäften kann es schwierig sein, sich zu verständigen. Dennoch braucht ihr keine Angst haben, denn viele Koreaner sind freundlich und hilfsbereit, und mit ein bisschen Geduld und grundlegenden koreanischen Ausdrücken kann man sich gut zurechtfinden, auch in Gangneung!

    Für mich war nicht nur der Ausflug nach Gangneung, sondern auch die Reise nach Südkorea 2023 das erste Mal, dass ich allein verreist bin. Für knapp sechs Wochen war ich 2023 mit 18 Jahren allein in Südkorea unterwegs. Wenn ihr darüber nachdenkt, allein zu reisen, kann ich nur sagen: Tut es! Es ist wichtig und eine großartige Erfahrung, Dinge allein zu erleben und sich allen Herausforderungen zu stellen, die eine Reise so mit sich bringen kann. Habt keine Angst, allein loszuziehen, und wartet nicht auf andere. Die Welt ist voller Möglichkeiten und Abenteuer, und es gibt nichts Vergleichbares, als die Freiheit und Unabhängigkeit einer solchen Reise zu erleben. Es wird euch wachsen lassen und euch Erinnerungen schenken, die ein Leben lang halten.

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    • Reisehotline: +82-2-1330
    • Chatservice: site.naver.com/1rEid
    • (Kor, Eng, Jpn, Chn, Rus, Vtn, Thai, Malay)

    * Die Informationen in diesem Artikel sind auf dem Stand von Oktober 2024 und können sich seitdem geändert haben. Daher solltet ihr euch vor eurer Reise unbedingt noch einmal informieren.